Nick - Alles außer gewöhnlich

Nick - Alles außer gewöhnlich
Wie wir als Eltern lernten, niemals aufzugeben. Mit 8 farbigen Bidlseiten.
Was, wenn alles anders kommt? Wenn das ersehnte Kind krank ist, behindert oder "einfach anders"? Dieses Buch soll all denen Hilfe sein, die von ihrer Aufgabe überwältigt sind - egal, welche. Oder sich unzulänglich fühlen. Es soll stark machen gegen die Angst. Mein Ziel ist es, gerade Eltern den Silberstreif am Horizont zu zeigen, damit sie wiederum iht Kind ermutigen können, das Beste aus seinem Leben zu machen.
Bestellnummer: 190964
EAN: 9783765509643
Produktart: Buch
Veröffentlichungsdatum: 01/2017
Format: 14 x 21 cm
Einbandart: Hardcover
Seitenzahl: 208
Autor/Interpret: Boris Vujicic
18,00 €*

lieferbar

ODER
Bewertungen

Kundenmeinungen 1 item(s)

Das vollkommen unvollkommene Kind
Nick Vujicic kam ohne Arme und Beine zur Welt. Seine Eltern wussten bis zu seiner Geburt nichts über seine fehlenden Gliedmassen – verständlicherweise ein Riesenschock! Boris und seine Frau Dushka haben eine grosse Glaubenskrise: Sind die fehlenden Gliedmasse die Strafe Gottes für ihre Verfehlungen? Boris erzählt in diesem Buch, wie er und seine Frau damit umgegangen sind und sich der neuen Situation gestellt haben. Sie lernten, niemals aufzugeben und wollen anderen Menschen Mut machen, das jeweils Beste aus sämtlichen Situationen herauszuholen.

Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover gut, es ist ziemlich auffällig gestaltet, obwohl es vor allem durch die Farbe Rot dominiert. Das Foto in Schwarz-Weiss vom kleinen Jungen Nick zeigt das Ausmass seiner körperlichen Defizite – er ist knapp so gross, wie ein kleines Skateboard. Auffällig finde ich den Kreis, wo steht „Wie wir als Eltern lernten, niemals aufzugeben“: Für mich sieht der Kreis aus, wie ein Wasserrand eines Glases. Am besten gefällt mir jedoch der Titel in Bezug auf das „ausser gewöhnlich“: Alles ausser gewöhnlich bzw. alles aussergewöhnlich. In der Mitte des Buches hat es zahlreiche Fotos – sehr schön.

Mir war bewusst, dass die Lektüre dieses Buches emotional werden würde. Und so ging mir schon das Vorwort von Nick zu Herzen: „Keine Arme und Beine zu haben hat mich im Leben vor viele Herausforderungen gestellt. Trotzdem wird mir oft bewusst: Wer ohne liebevollen Eltern aufwachsen muss, hat es noch viel schlimmer getroffen.“ Und ich musste schmunzeln, dass er – ebenso wie seine beiden Geschwister – Staub saugen oder sein Zimmer aufräumen musste. Das findet jedes Kind doof.

Es ist sehr schön, als Boris erzählt, dass sein Vater in den ersten Tagen nach Nicks Geburt wie ein Fels in der Brandung für ihn war, aber auch klar seine Meinung äusserte: „Das Leben ist kein Ponyhof, finde dich damit ab.“ Auch seine Mutter und die Eltern seiner Frau standen ihnen zur Seite.
Wie Vater Boris erzählt, war Nick ein sehr optimistischer, aufgeweckter Junge, der aber auch seine schweren Phasen durchlebte: „Jeden Abend betete er um Arme und Beine.“ Nur schon diese Vorstellung zerreisst mir als Fremde schier das Herz – wie muss es da für die Eltern gewesen sein?
Es ist schon verrückt, dass bei Nick die Gefahr der Körperüberhitzung droht. Echt schlimm, dass er bei einer OP fast „gegrillt“ wurde, obwohl seine Mutter vorher deutlich darauf aufmerksam gemacht hat!

„Was ich hingegen für wichtig halte, ist, dass wir unseren Kindern keine Grenzen im Kopf setzen. Wir sollten sie nicht mit unseren Erwartungen belasten.“

Sehr interessant waren die Abschnitte über die Geschwister, die Schule bzw. Inklusion (bitter, dass die erste angefragte Schule – eine christliche Schule – Nick ablehnte!), Ängste, Suizidversuch, Partnerschaft (der Eltern und auch von Nick selbst), „Wunderheiler“. Der Abschnitt um Kanae hat mich sehr berührt, nachdenklich gemacht, aber auch schmunzeln lassen: Die Eltern nehmen ihre Schwiegertochter in spe kurzum ins „Verhör“. Schon bei einem gesunden Kind ist es den Eltern ein Anliegen, dass ihm nicht wehgetan wird. Aber bei einem körperlich schwerstbehinderten Kind, obwohl mittlerweile erwachsen, ist nicht „nur“ Liebe nötig, sondern es kommen noch weitere Punkte hinzu, wie eben z.B. die Unterstützung bei der Pflege. Kanae ist eine ganz reizende Frau und ich freue mich von ganzem Herzen für sie und Nick, dass sie sich gefunden und mittlerweile zwei gesunde Buben haben.

Ich finde es gut, dass Boris nicht einfach sagt, dass alles ganz einfach und problemlos war und er und seine Frau somit „Super-Eltern“ seien. Er betont, dass der Glaube und der Humor in allen Lebenslagen wichtig sind. Das finde ich auch. Der Stolz über ihren Sohn Nick ist in jeder Zeile spürbar (natürlich auch über ihre beiden anderen Kinder, aber in diesem Buch geht es nun mal in erster Linie um Nick). Ich bin absolut beeindruckt, wie die Familie, das „Team Nick“, alles gemanagt hat. Und mir wurde hier wieder einmal mehr bewusst, wie klein manche meiner Probleme doch wirklich sind. Vielen herzlichen Dank.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von peedee / (Veröffentlicht am 21.03.2017)

Schreiben Sie Ihre eigene Kundenmeinung

Nur registrierte Kunden können Bewertungen abgeben. Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich

Beschreibung

Details

Was, wenn alles anders kommt als erwartet? Wenn das ersehnte Kind krank ist, behindert oder eben "einfach anders"?

Boris, Vater von Nick Vujicic, berichtet hier von Ängsten, Ohnmacht und vom Gedanken, Nick zur Adoption freizugeben. Und genauso von Freudentränen, Dankbarkeit und neuem Gottvertrauen. Erfrischend ehrlich, gleichzeitig warmherzig und weise erzählt er die ganze Geschichte mit Nick - vom bewegenden Anfang mit der Geburt ohne Arme und Beine an. Und er verrät, was seiner Frau Dushka und ihm geholfen hat, niemals aufzugeben.

Dieses Buch soll all denen Hilfe sein, die von ihrer Aufgabe überwältigt sind - egal, welche. Oder sich unzulänglich fühlen. Es soll stark machen gegen die Angst. Mein Ziel ist es, gerade Eltern den Silberstreif am Horizont zu zeigen, damit sie wiederum ihr Kind ermutigen können, das Beste aus seinem Leben zu machen.
Boris Vujicic, Vater von Nick Vujicic, ohne Arme und Beine geboren – heute weltweit unterwegs als Motivationstrainer, verheiratet, zwei Kinder
Ein wertvoller Erfahrungsschatz - nicht nur für Familien mit beeinträchtigten Kindern. Außerdem hochinteressant für alle, die Nicks Geschichte mal aus einer anderen Perspektive erleben möchten!
Axel und Sabine Garthe, Eltern von Sport-As Theo, 13, der ohne Beine geboren wurde.

Von der ersten Seite an dachte ich: Wow - Boris Vujicic schreibt das, was wir so oder ähnlich auch erlebt haben!, auch wenn die Behinderung unserer Tochter ganz anders ist. Dieses Buch macht Mut für unseren nicht immer leichten Alltag und zeigt: Über allem steht Gottes Liebe!
Sabine Langenbach, Mutter einer mehrfachbehinderten, blinden Tochter, Radiomoderatorin und Autorin

Video