Unter dem Sternenhimmel

Unter dem Sternenhimmel
Roman
Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte. Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés und fühlt sich bald zu ihr hingezogen ...
Bestellnummer: 817135
EAN: 9783957341358
Produktart: Buch
Veröffentlichungsdatum: 08/2016
Format: 13,5 x 21,5 cm
Einbandart: Paperback
Seitenzahl: 208
Verlag: Gerth Medien
Autor/Interpret: Elisabeth Büchle
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Der Sternenhimmel die Lichter Gottes
Noa eine junge Frau möchte gerne ein Projekt oder sogar ihren Traum eines Cafés mit Büchern, Dekorationsartikeln und Blumen verwirklichen. Deshalb versucht sie einen Kredit bei der Bank zu bekommen, doch diese lehnt ab, einzig Chiara die Bankangestellte glaubt an dieses Projekt und unterstützt sie. So entsteht dieses Café in Chiaras Villa mit Hilfe von ihrem und Florians Kapital. Ihr guter Freund Jonas übernimmt die Schreinerarbeiten, schnell merkt er die
Begabungen von Noa und die erste Liebe scheint in beiden zu keimen. Aber Jonas hat immer noch an seinen Verletzungen aus der Vergangenheit zu kämpfen, er merkt aber auch immer mehr, das auch Noa ein Geheimnis vor ihm verbirgt. Wenigstens das neu eröffnete Café wird gut angenommen und ist ein voller Erfolg, vor allem von den Senioren aus der Umgebung. Als an einem Abend die Scheibe des Cafés eingeschlagen wird, denkt Chiara und Noa erst an einen Streich. Jedoch schon bald muss Noa erkennen, das ihre Vergangenheit sie erneut einzuholen droht. Muss sie wieder ihren Traum aufgeben, wieder Freunde enttäuschen? Kann sie Jonas ihre ganze Vergangenheit beichten und wird er sie dann womöglich hassen?

Meine Meinung:
Dieses Buch ist die Fortsetzung von Elisabeth Büchle`s "Unter dem Polarlicht", kann aber unabhängig von diesem gelesen werden. Den auch ich kannte diesen Teil nicht, aber ich war sofort von dem schönen und flüssigen Schreibstil angetan. Das Buch hat mich regelrecht emotional mitgerissen und ich hatte das Gefühl mitten im Geschehen dabei zu sein. So habe ich dann auch diesen Roman förmlich verschlungen und konnte ihn fast nicht mehr aus der Hand legen. Diese Geschichte hat etwas von Liebe, Humor, Verlust, Ängste, Missbrauch, Glauben an Gott und ist mit ganz viel Emotionen geschrieben. Deshalb rate ich den zartbesaiteten Leser/in, vorsorglich Taschentücher bereit zuhalten, ich jedenfalls brauchte sie. Dieses Buch ist das passende für die kalte Jahreszeit um z.B. am Kamin bei einem Tee zu genießen oder für Weihnachten zum Verschenken. Auch die Entstehung und der Sinn des Adventskranzes wird sehr gut im Buch beschrieben. Aber am besten aus dem Buch, gefiel mir der Satz unter dem Sternenhimmel: "Gott hat für jeden einzelnen einen Stern erschaffen, als Licht, damit wir erkennen das er an uns denkt." Und zu diesem Satz passt dann auch das wunderschöne Cover des Buches und vielleicht sollten wir mit dieser Erkenntnis in Zukunft den Sternenhimmel betrachten. Von daher von mir 5 von 5 Sterne und meine Empfehlung.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von claudi-1963 / (Veröffentlicht am 30.09.2016)
Entspannte Lesestunden garantiert!
Noa Schoch hat einen Traum – sie will ein Café mit Dekoshop und Buchladen eröffnen. Doch ihr fehlt das entsprechende Kleingeld. So versucht sie es immer wieder bei der Bank mit einem Kredit, doch ohne Sicherheit scheitert dieses Anliegen. Aber ihren Traum will sie nicht aufgeben. Da hilft Chiara ihr, die in der Bank ihre mehrmaligen Misserfolge mitverfolgt hat. Da ihr Freund viel Geld hat, geben sie Noa die Chance das Café zu eröffnen. Der Schreiner Jonas hilft ihr, die Einrichtung zu zimmern und beide kommen sich näher. Doch Jonas merkt schnell, dass mit Noa irgendetwas nicht stimmt. Was hat sie zu verbergen? Und wie groß ist das Risiko, dass Chiara ihr Geld nie wieder sehen wird?

„Unter dem Sternenhimmel“ ist der zweite Teil von „Unter dem Polarlicht“ in dem es um Chiara und Florian geht, beide tauchen auch hier wieder auf. Allerdings muss man den ersten Band nicht gelesen haben, die Geschichten um die Hauptprotagonisten sind in sich abgeschlossen. Nachdem mir „Unter dem Polarlicht“ nicht ganz so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt ob mich diese Geschichte vielleicht viel eher packt und so war es auch. Es mag sein, dass die Geschichte in manchen Teilen etwas weit her geholt ist, aber für mich war es ein wunderbares Abenteuer zum entspannen und weglesen. Sogar der Glaube spielt in diesem Buch eine größere Rolle als sonst bei Elisabeth Büchle üblich, das hat mir sehr gut gefallen.

Noa ist ein bisschen naiv als sie das Café startet, dennoch merkt man wie sie doch in ihrer Arbeit aufgeht und wie gut es ihr tut, dass andere Menschen sich für sie und ihre Tipps interessieren. Natürlich hat mir als Buchhändlerin die Arbeit im Laden gut gefallen.

Das Buch ist keine anspruchsvolle Literatur, aber ein wunderbarer Roman zum abtauchen und entspannen. Genau das war sicher auch die Idee der Autorin. Mich hat die Geschichte wunderbar unterhalten und ich bin gespannt ob es noch einen dritten Teil geben wird.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Simone / (Veröffentlicht am 13.09.2016)
DAS PROJEKT „ARCHE NOA“
„NIEMAND war einfach nur so nett. NIEMAND war so hilfsbereit, so selbstlos… zumindest nicht zu ihr!“

Noa Schochs Selbstzweifel und ihre Unsicherheit hindern die junge Frau mit den unbändigen roten Locken daran, sich aufrichtig über ihre Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft zu freuen, die ein Schritt in die Selbständigkeit ihr bietet. Nach wiederholten Fehlversuchen, einen Kredit für ihren Schritt in die Selbständigkeit zu erhalten und ihren Traum wahr zu machen, erhält sie Hilfe von unerwarteter Seite. Die junge Bankangestellte Chiara Kilian macht Noa ein Angebot, das sie unmöglich ausschlagen kann. Und bald darauf wird eifrig geplant, um das Café „Noas Arche“ so rasch wie möglich eröffnen zu können. Chiara stellt Noa in der Person des Jonas Kelberg einen geschickten Schreiner zur Seite, der ihr mit seinem handwerklichen Geschick, seiner gutmütigen und umgänglichen Art nicht nur bei der Planung und Anfertigung der Möbel Hilfestellung gibt. Die beiden jungen Menschen fühlen sich zueinander hingezogen, und dennoch scheint eine Mauer zwischen ihnen zu existieren, die zu überwinden den beiden aus unterschiedlichen Gründen schwer fällt...

Elisabeth Büchle präsentiert mit ihrem Roman „Unter dem Sternenhimmel“ die Fortsetzung des ersten Bandes „Unter dem Polarlicht“. Wie auch bei dessen Vorgänger haben mich der wundervolle Schreibstil der Autorin, die eingebauten humorvollen Szenen, die ich ihren Romanen so sehr genieße, wie auch die glaubhafte Darstellung der Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Protagonisten überzeugt. Noa Schoch wird als unsichere, ein wenig weltfremde und zu Selbstzweifel neigende junge Frau dargestellt, die es in ihrem bisherigen Leben vermutlich nicht einfach hatte. Ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit belastet Noa, doch es fällt ihr schwer, sich anderen Menschen zu öffnen und Sorgen und Probleme preiszugeben.

In Jonas Kelberg erschuf Frau Büchle einen starken Mann an Noas Seite, lässt jedoch anfangs offen, ob es bei einer Freund- und Partnerschaft bleibt, oder ob die beiden darüber hinaus mehr empfinden und zueinander finden werden. Jonas‘ geduldige und motivierende Art sowie sein Engagement für seine Freunde fand ich beeindruckend. Sein Umgang mit Noa und seine Einstellung zu ihr brachten mich jedoch an einigen Passagen dieses Buches an den Rand der Verzweiflung. Er sorgte dafür, dass aus diesem Roman keine Heile-Welt-Liebesgeschichte wurde, er machte den Lesern vielmehr bewusst, dass jeder Mensch seine Ecken und Kanten aufweist und manchmal einfach nicht aus seiner Haut heraus kann.

Wie man es von Elisabeth Büchle bereits gewohnt ist, stellt sie ihren Hauptpersonen stets gut charakterisierte Nebenfiguren zur Seite. In diesem Buch waren es Jonas Kelbergs Mutter Christine und Noas Pflegemutter Martina, die mich durch ihre liebevolle Art und herzliche Wärme am meisten beeindruckten.

Der Glaube an Gott spielt besonders für die Protagonistin eine bedeutende Rolle, er ermöglichte es Noa, sich von einem verschreckten und ängstlichen Mädchen in eine selbstbestimmte junge Frau zu verwandeln.

In diesem Buch begegnet man zudem auch den beiden Hauptpersonen des ersten Bandes wieder, wobei lediglich die quirlige Bankangestellte Chiara Kilian einen wichtigen Part übernimmt, während Florian Forster dezent im Hintergrund bleibt.

Die Idee, ein Café mit integriertem Deko-Shop, einer Buchhandlung und Floristikangeboten hat mir übrigens ausgezeichnet gefallen – ich konnte mir die Lokalität dank der bildhaften Beschreibung der Autorin lebhaft vorstellen. Ich denke, dass die Abbildung dieses eindrucksvoll beschriebenen Cafés mit dem klingenden Namen „ARCHE NOA“ ebenfalls ein hervorragendes Coverfoto für diesen Roman abgegeben hätte.

Fazit: „Unter dem Sternenhimmel“ ist eine würdige Fortsetzung des ersten Bandes, die mir ausnehmend gut gefallen und mich sehr gut unterhalten hat. Ein Roman, der Herzenswärme verströmt, der zum Träumen einlädt, der den Spannungsbogen durch einige Konflikte und die im Dunkeln liegende Vergangenheit Noas aufrecht erhält, und der zwischendurch auch ein wenig zum Schmunzeln bringt.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von LEXI / (Veröffentlicht am 10.09.2016)
Eine junge Frau wächst über sich hinaus
Dank Chiara erhält Noa die Chance ihren langgehegten Traum zu verwirklichen: Sie darf in Freiburg einen Laden eröffnen, in welchem nebst Kaffee auch Bücher, Blumen und Dekoartikel angeboten werden. Jonas hilft ihr bei der Einrichtung von „Noas Arche“. Der gelernte Schreiner ist fasziniert von der jungen Frau, die nur ungern aus ihrer Vergangenheit berichtet. Aber während der Herbst in den Winter übergeht kommen sich die Beiden langsam näher...

Mit Noa steht diesmal eine unsichere, schüchterne Protaginistin im Vordergrund. Nach und nach lüftet Elisabeth Büchle deren Geheimnis, was die Spannung anfacht. Mir gefiel die Wandlung, die Noa durchmacht - auch wenn ich diese als etwas zu schnell empfand. Es ist nun mal ein Kurzroman, was ich in dem Fall bedauerlich fand.

Ein bisschen überrascht hat mich, dass die Handlung bereits im Frühherbst (?) startete. Macht Sinn, denn ein Laden eröffnet sich nicht auf die Schnelle. Deshalb litt die weihnachtliche Stimmung allerdings ein wenig. Die Geschichte des Adventskranzes und der Glaube an Gott spielen eine stetig wachsende Rolle, was mir sehr gefiel. Auch die Ladeneröffnung ist schön beschrieben und dass es ein Wiederlesen mit Chiara und Florian gibt ist ein toller Schachzug. So erfährt man, wie es mit dem Liebespaar aus Band 1 weiter ging. Vorkenntnisse sind jedoch nicht nötig, da ihre Geschichte, in die Handlung eingestreut, erzählt wird.

Im Vergleich zu diesem Roman hat mir „Unter dem Polarlicht“ besser gefallen, er war stimmiger. Diesmal haben mich ein paar Kleinigkeiten gestört, wie z.B. die Wiederholungen bzgl. Noas Locken oder Jonas brummiger Stimme...

„Unter dem Sternenhimmel“ bietet ein paar entspannende Lesestunden. Ich bin schon voller Vorfreude auf den dritten Weihnachtsroman, in dem uns sicherlich ein paar Bekannte begegnen werden.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Susanne Degenhardt / Smilla507 / (Veröffentlicht am 06.09.2016)
Ich bin etwas enttäuscht
Unter dem Sternenhimmel ist die Fortsetzung des Romans " Unter dem Polarlicht". Noa bekommt die Große Chance , ihren Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Sie hofft, endlich ein Zuhause gefunden zu haben, da holt sie ihre Vergangenheit wieder ein.

Das Buch lässt sich leicht lesen. Leser, die den Vorgängerband nicht kennen, können das Buch auch gut für sich lesen, weil die Handlung hauptsächlich auf Noa und Jonas beschränkt bleibt. Jonas hilft Noa beim Aufbau ihres Ladens und ist ein guter Freund von Chiara und Florian aus dem Vorgängerband.

Nach dem Lesen bin ich ehrlich gesagt, etwas enttäuscht. Das hat vor allem mit den beiden Hauptprotagonisten zu tun. Noa hat eine schlimme Kindheit hinter sich und dadurch viele Verletzungen. Aber die Story um Noa ist mir etwas zu viel, zu extrem. Vor allem, weil sie dann auch künstlerisch so perfekt ist, wie es besser nicht geht. Erst heißt es, sie wäre tolpatchig, aber das geht nachher unter und ist dann wohl eine Folge der Vergangenheit ? Jonas, tut mir leid das sagen zu müssen, regt mich nur auf. Selbst nachdem, was alles vorgefallen ist (fand ich insgesammt auch zu extrem) , denkt er noch so extrem schlecht von Noa (seine Ansicht finde ich schon beinahe kriminell) ? Vieles wirkt auf mich zu konstruiert. Manches finde ich, muss nicht unbedingt sein, z.B. dass Jonas sein Hemd bei der Arbeit auszieht als er mit Noa alleine ist. Etwas klischeehaft muss Noa natürlich seine Muskeln bewundern. Auch die Eltern von Jonas erscheinen mir etwas zu cool und direkt in eine Richtung denkend, als sie Noa das erste Mal begegnen. Einiges wirkt nicht natürlich auf mich und überzeichnet.

Ich kann leider nicht zu viel verraten, weil es sonst die Spannung nehmen würde. Sehr schön wird hier aber auch auf christliche Aspekte hingewiesen, mehr als sonst und sehr erfreulich in einem Roman, jedoch geht das bei mir etwas unter in den Charakteren von Jonas und Noa. Das Ende fällt natürlich erwartungsgemäß aus und war leider schon von Anfang an vorhersehbar.

Insgesammt ist es ein guter Unterhaltungsroman. Die Autorin besticht wie üblich durch einen sehr flüssigen Schreibstil. Sicherlich wird das Buch anderen Lesern besser gefallen. Mir hätte es sicherlich mit kleinen Änderungen besser gefallen. Den Vorgängerband fand ich besser. Ich vergebe hier 3 Sterne
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Maria / (Veröffentlicht am 06.09.2016)

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Beschreibung

Details

Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte ...

Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés in der alten Stadtvilla und fühlt sich bald sehr zu ihr hingezogen. Aber irgendetwas an Noa ist seltsam und beunruhigt ihn. Wer ist diese Frau, für die seine Freunde Chiara und Florian so viel riskiert haben?

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