Wer Hoffnung sät

Wer Hoffnung sät
Roman
Karin ist mit einem Pastor verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Dogwood ein nettes Leben. Doch das seltsam distanzierte Verhalten ihres Mannes irritiert sie mehr und mehr. Und je mehr Karin mit Hilfe von Ruthie in ihre Vergangenheit vordringt, desto deutlicher wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Die Dinge werden nicht einfacher, als Will nach 12 Jahren Gefängnis nach Dogwood zurückkommt. Sein Plan ist, das zu Ende zu bringen, was er damals begonnen hatte ...
Bestellnummer: 817186
EAN: 9783957341860
Produktart: Buch
Veröffentlichungsdatum: 01/2017
Format: 13,5 x 21,5 cm
Einbandart: Klappenbroschur
Seitenzahl: 384
Verlag: Gerth Medien
Autor/Interpret: Chris Fabry
17,00 €*

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Kundenmeinungen 3 item(s)

Für mich leider unrund – hat meine Erwartungen nicht erfüllt
Will kommt nach zwölf Jahren Gefängnis zurück nach Dogwood. Dort wird er jedoch nicht mit offenen Armen empfangen, denn er hat unter Alkoholeinfluss zwei Mädchen überfahren – diese Schuld wird nie vergehen. Er schaut jedoch nach vorne, will ein Haus bauen und endlich mit seiner Traumfrau Karin zusammen sein. Nur ist Karin mit dem Pastor Richard verheiratet und hat drei Kinder! Karin stört sich immer mehr am distanzierten Verhalten ihres Mannes. Ruthie, eine ältere Frau aus der Gemeinde, wird ihr eine gute Freundin.

Erster Eindruck: Das Cover mit einem Haus vor den Wäldern, ein bisschen Indian Summer, eine Frau blickt nachdenklich in die Ferne. Für mich hätte die Frau etwas kleiner und dafür das Landschaftsbild etwas grösser sein können. Aber insgesamt gefällt mir das Cover gut, auch der Titel.

Wie man schon vom Klappentext her weiss, kommt Will aus dem Gefängnis – seine Schuld ist verbüsst. Doch sehen dies einige Bewohner von Dogwood, seiner Heimatstadt, nicht so. Egal, wie sich Will betreffend seine Rückkehr entschieden hätte, es wäre aus Sicht der Stadtbewohner falsch: Kommt er zurück, heisst es, „wie kann er nur zurückkehren?“. Geht er weg, heisst es, „ah, er flüchtet; er stellt sich nicht seiner Verantwortung“. Hier stellen sich die grossen Fragen nach Schuld und Vergebung…

Will war mir sehr sympathisch, ein aufrichtiger, gläubiger Mann, der versucht, das Richtige zu tun und sich (sehr wohl) seiner Verantwortung stellt. Die anderen Protagonisten blieben für mich etwas farblos und ich konnte nicht wirklich einen Bezug zu ihnen aufbauen.

Folgende Passagen haben mir zu denken gegeben:
- „Seine Augen sind Teiche der Erinnerung, ein Ozean voller Weisheit – wenn ich ihn nur erreichen könnte!“ (Traum von Karin)
- „Im Grunde ist das Leben ein Tanz über eine Wiese voller Kuhfladen. Die meisten Menschen betreten die Wiese gar nicht erst. Sie gehen aussen herum und tun so, als hätten sie sie überquert.“ (Ruthie).
- „Ich hatte immer noch Hoffnung, dass unser Leben sich vor der Vergangenheit retten lassen würde.“ (Will). Kann man das Leben vor der Vergangenheit retten?

Ich will nicht zu viel von der Geschichte verraten, doch das Berührendste war für mich etwas, was mit Will und seinem Vater zu tun hat.

Für mich war es das erste Buch von Chris Fabry (ich habe zwar „Junikäfer, flieg“, aber es wartet noch darauf, von mir gelesen zu werden). Die Erwartungen, die ich an den Bestsellerautor und sein Buch hatte, das mit einem Christy Award ausgezeichnet wurde, waren hoch. Doch leider haben sich diese für mich nicht erfüllt. Das Buch hat sich zwar flüssig lesen lassen, jedes Kapitel ist mit einem Namen der Protagonisten versehen, aus deren Sicht das jeweilige Kapitel geschrieben ist (in Ich-Form). Durch den Wechsel der Perspektiven hatte ich jedoch immer mehr Puzzlesteine, die sehr lange kein Gesamtbild ergeben wollten. Das Ende war… schnell, dramatisch, verblüffend, aber für mich leider auch unrund. Ich vergebe nur aufgerundete 3 Sterne.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von peedee / (Veröffentlicht am 12.02.2017)
Liest sich wie ein großes Puzzle
Dieser Roman lässt mich etwas ratlos zurück. Er birgt ein großes Geheimnis, das nur sehr, sehr zögerlich preisgegeben wird. Für mich las er sich wie ein großes Puzzle. Zuerst werden alle Puzzleteile auf einen Haufen geschmissen. Ich brauchte eine Weile, bis ich die unterschiedlichen Handlungsstränge und zusammengehörende Personen halbwegs zusammen brachte.

Hauptperson ist m.E. Will, der nach 12jähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen wurde. Er kehrt zurück in seine Heimatstadt Dogwood, was für große Unruhe unter den Bewohnern des Städtchens sorgt. Aber Will hat ein Ziel: Er möchte seine Jugendfreundin Karin für sich gewinnen. Doch Karin ist verheiratet mit einem Pastor und hat Kinder...

Die ganze Zeit fragte ich mich, wie es hier zu einem zufriedenstellenden Ende kommen könnte. Das Ende ist tatsächlich moralisch in Ordnung, doch warf das letzte Kapitel einige Fragen bei mir auf. Auch die zeitlichen Zusammenhänge brachten mich manchmal durcheinander. Es gibt Rückblenden ins Jahr 1980, in dem ein tragischer Unfall geschah, welche auch gekennzeichnet sind, aber auch in der normalen Handlung gibt es immer wieder Rückblenden und Erinnerungen. Die Haupthandlung muss wohl im Jahr 1992/1993 stattfinden, was allerdings kaum deutlich wird (der Begriff »Flatscreen« sorgte kurze Zeit für weitere Verwirrung bei mir).

Grundsätzlich mag ich Fabrys Schreibstil und dieser Roman hatte auch seine guten Momente - meist die Kapitel aus Wills Sicht, denn mit Karin und allen anderen Romanfiguren wurde ich nicht so recht warm. Man puzzelt recht lange am Rahmen und das Innere kommt erst ganz am Schluss - dann aber ganz rasant. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass manche Puzzleteile nicht so recht zusammenpassen wollten.

Auch wenn Chris Fabry für diesen Roman den heiß begehrten Christy Award gewonnen hat, konnte er mich nicht so recht begeistern. Man sollte Geheimnisse mögen und viel Geduld haben (letzteres wurde bei mir stark strapaziert ;) ).
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Susanne Degenhardt / Smilla507 / (Veröffentlicht am 09.02.2017)
Ungewöhnlich
Karin ist mit einem Pastor verheiratet und hat drei Kinder. Eigentlich sollte sie glücklich sein, doch eine Last liegt auf ihrer Seele, die sie nachts nicht schlafen lässt. Ihre Freundin Ruthie ist sich sicher, dass der Schlüssel dazu in ihrer Vergangenheit liegt. Gemeinsam besuchen sie Karins Jugendfreund Will, den sie seit seiner Inhaftierung nicht mehr gesehen hat.
Nach 12 Jahren im Gefängnis kehrt Will nach Hause zurück. Dort ist er nicht willkommen, zu schwer wiegt in den Augen der Kleinstadtbewohner die Tat, für die er im Gefängnis saß. Doch Will hat nur einen Gedanken: Er möchte Karin heiraten, die Frau, die er schon seit Ewigkeiten liebt, obwohl sie unerreichbar erscheint. Manche der Kleinstadtbewohner schrecken jedoch auch vor Gewalt nicht zurück und als Will nach einem verschwundenen Freund fahndet, macht er sich noch mehr Feinde.
Die Geschichte hat noch ein paar interessante Wendungen, und als Will einem Geheimnis auf die Spur kommt, wird es sogar richtig dramatisch.
Der Roman wird aus unterschiedlicher Sicht, hauptsächlich aus der von Karin und Will, und auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Dabei passt die Erzählweise auch zu den unterschiedlichen Personen, der Junge klingt beispielsweise kindlicher als Will. Allerdings vermisse ich bei Will die Gefühle, diese kommen nur in seiner Sprache zum Ausdruck und in der direkten Handlung, aber wie es ihm mit einer Situation geht, erfährt man von ihm nie. Es ist eher so, als würde ein unpersönlicher Erzähler berichten.
Sehr gestört hat mich, dass der Leser offiziell lange im Unklaren darüber gelassen wird, was Will eigentlich angestellt hat. Es gibt fast bis zum Ende immer nur Andeutungen, obwohl es eigentlich schon längst klar ist. Auch die Handlung an sich erscheint schon vom Klappentext her ungewöhnlich, wenn man bedenkt, dass das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist.
Insgesamt ist die Geschichte stimmig, nur die Erzählung von Danny Boyd lässt Fragen offen. Der Autor greift zwar einige christliche Themen auf, der Glaube der Hauptfiguren bleibt aber oberflächlich und undefiniert. Das Ende kommt mir zu plötzlich, zu vieles bleibt ungesagt und der Fantasie überlassen.
Chris Fabry hat einen ungewöhnlichen Roman geschrieben, der keinem gängigen Schema folgt. Leider ist die Umsetzung aus meiner Sicht insgesamt nicht so gut gelungen.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von ckleseratte / (Veröffentlicht am 30.01.2017)

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Beschreibung

Details

Karin ist mit einem Pastor verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Kleinstadt Dogwood, West Virginia ein nettes Leben. Doch das seltsam distanzierte Verhalten ihres Mannes irritiert sie mehr und mehr. Ruthie, eine ältere Frau aus Karins Gemeinde, wird ihr eine wichtige Stütze. Doch je mehr die beiden in Karins Vergangenheit vordringen, desto deutlicher wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt ...

Die Dinge werden nicht einfacher, als Will nach zwölf Jahren Gefängnis nach Dogwood zurückkommt, wo ihn viele noch immer hassen. Denn damals hat er unter Alkoholeinfluss zwei kleine Mädchen überfahren. Jetzt ist sein Plan, endlich das zu Ende zu bringen, was er damals begonnen hatte: Das Traumhaus für seine Traumfrau zu bauen und sie zu heiraten. Nur dass diese Frau niemand anders ist als ... Karin.

Dieser Roman von Bestseller-Autor Chris Fabry besticht durch vielschichtige, lebensnahe Charaktere und wurde mit dem renommierten "Christy Award" ausgezeichnet.

Chris Fabry hat bereits rund 60 Bücher veröffentlicht, von denen mehrere mit Preisen ausgezeichnet wurden. In Deutschland wurde er mit "Junikäfer flieg" und "Mehr als mein Herz" bekannt. Chris Fabry ist Vater von neun Kindern und lebt mit seiner Familie in Arizona.

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