Sisterhood

Sisterhood
Wie Frauen mit ganzem Herzen ihr Potenzial entdecken und die Welt zu einem besseren Ort machen. Einband mit Goldprägung.
"Sisterhood", eine globale Frauenbewegung der "Hillsong Church", steht für den Wert, als Frauen und als Freundinnen zusammenzustehen und Hoffnung zu verbreiten. Denn unzählige Menschen haben ihre Zuversicht verloren. Die Kraft von "Sisterhood" ist an vielen Orten der Welt erfahrbar, an denen Frauen zusammenkommen und gemeinsam - im Gebet und auch ganz praktisch - füreinander eintreten. Sie ist sichtbar in jungen Frauen, die von der Lebenserfahrung anderer Frauen profitieren.
Bestellnummer: 817194
EAN: 9783957341945
Produktart: Buch
Veröffentlichungsdatum: 01/2017
Format: 14 x 22 cm
Einbandart: geb., Schutzumschlag
Seitenzahl: 336
Verlag: Gerth Medien
Autor/Interpret: Bobbie Houston
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Wenn wir nicht aufstehen, wer wird es dann tun?
„Sisterhood“ – Frauen, die sich erheben, um die Stimme der Hoffnung für anderes zu sein. Bobbie Houston, die Gründerin von Sisterhood, schreibt über eine Bewegung von Frauen, „die sich im Herzen und im Geist verbunden fühlen und davon überzeugt sind, gemeinsam diese Welt zu einem besseren Ort machen zu können.“

Ich habe vor dem Griff zu diesem Buch nie zuvor von Bobbie Houston gehört und durfte nun erfahren, dass sie an der Seite ihres Mannes die von ihnen gegründete Hillsong Church leitet, eine global wachsende Kirche mit Hauptcampus in Sydney, Australien. Im vorliegenden Buch erzählt sie die Entstehungsgeschichte der Colour Conference und von „Sisterhood“. Die Leidenschaftlichkeit für den christlichen Glauben, ihre Lebensfreude und Kreativität merkt man jeder Seite dieser Biografie an. Bobbie schreibt enthusiastisch und mitreißend und es hat manchmal den Anschein, mit einer Bekannten in einem Cafe zu sitzen, die einfach vom Hundertsten ins Tausendste kommt, ihre persönliche Lebensgeschichte und jene von Hillsong und Sisterhood vor einem ausbreitet. Sie tut dies mit viel Energie und ihre Begeisterung steckt dabei an. Ihre Erzählungen sind randvoll mit charmanten Details, liebevollen, aber teilweise auch schweren Erinnerungen. Es zeigt aber die vielen Facetten der Autorin auf, macht sie nahbar und sympathisch.

Ihr erfrischender, offener und ehrlicher Schreibstil mag an mancher Stelle etwas sprunghaft erscheinen, wirkt aber hinsichtlich ihrer Persönlichkeit für mich authentisch. Durch ihre großzügigen Einblicke in ihren Werdegang und die Erinnerungen privater Natur erfährt man auch sehr viel über die Person der Bobbie Houston.

In ihrem Buch werden auch Humor und eine gewissen Leichtigkeit eingebracht. Dies darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass Bobbie Houston im Laufe ihres Lebens vielen Frauen begegnet ist, deren schreckliche Schicksale nicht nur sie selber, sondern auch all jene, denen sie davon berichtete, zu Tränen rührte. Besonders schlimm empfand ich die Geschichten des zwölfjährigen afrikanischen Mädchens, das durch die rituelle und in ihrem Land gebräuchliche Beschneidung schrecklich verstümmelt wurde sowie die Opfer des Menschenhändlers, aus deren Fängen Frauen gerettet werden konnte.

Die Berichte über Bobbies Engagement bei ihrer Arbeit für Sisterhood fand ich interessant und die herzliche, überschwängliche, begeisternde und quirlige Autorin konnte mir durch dieses Buch einen guten Eindruck darüber vermitteln.

Ich möchte abschließend eine Passage aus diesem Buch anführen, die mich zutiefst berührt hat. Bobbie schreibt: „Wie wunderschön muss die Nachricht für eine zerbrochene und zurückgewiesene Frau sein, dass sie NICHT vergessen oder zu einsamer Existenz verurteilt oder zum Tod verdammt ist. Wie erfrischend ist es für die Seele, dass jemand sich um dich sorgt und einen Plan hat, wie du überleben kannst. Dass jemand weit weg – eine weit entfernte Schwester, eine weit entfernte Sisterhood, in einer Welt, die so weit weg von deiner ist – beschlossen hat, die Ärmel hochzukrempeln, die Muskeln spielen zu lassen und beizutragen, was immer sie kann. Wahrhaftig, wie schön sind die Füße derer, die in vollem Tempo zu einem Zelt rennen, um eine Schwester in Not anzunehmen.“

Ein beeindruckendes Plädoyer für Menschlichkeit, Zusammenhalt, Schwesternschaft!

Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von LEXI / (Veröffentlicht am 21.05.2017)
Leider suggeriert der Titel etwas anderes als drin steht
Schon sehr lange verfolge ich die Hillsong Church in Sydney (Australien) und war gespannt auf das erste ins Deutsche übersetzte Buch von Bobbie Houston, Hauptpastorin der Gemeinde. Hillsong ist in Europa vor allem bekannt durch ihre Musik, seit einiger Zeit gibt es sogar zwei Gemeinden in Deutschland.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um Bobbies persönliche Geschichte mit Sisterhood. Der zweite Teil dreht sich um die Anfänge von Sisterhood und im dritten Teil geht es um große Veränderungen, die sich mit der Zeit in der Bewegung ergaben. Doch was ist Sisterhood? Bobbie hatte eine Vision, die Frauenarbeit endlich aus ihrer verstaubten Ecke zu holen. Es sollten sich nicht nur die Frauen ab 45 angesprochen fühlen, sondern sie wollte zeigen, dass alle Altersgruppen von Frauen wichtig sind und sehr wertvoll füreinander sind. Deshalb gab es auch einen neuen Namen, der Jung und Alt ansprach. Das erste Treffen startete mit 280 Frauen, die Konferenzen heute haben viele tausend Besucher. Beim Lesen merkt man Bobbie Houston an, wie viel Herzblut darin steckt und wie viel Mühe sich gegeben wird, um jeder Frau zu zeigen, wie wertvoll sie ist.

Leider konnte mich das Buch nicht vollkommen überzeugen. Ich hatte bereits das Buch ihres Mannes „Leben.Lieben.Leiten“ gelesen, in dem er zwar auch sehr viel von sich schrieb, welches aber auch sehr viel Tiefgang hatte. Das fehlte mir in diesem Buch. Es geht größtenteils um Äußerlichkeiten – welches Geschenk ist toll für die Frauen, wie gestalten wir das Zelt/den Saal usw. Es gibt einige sehr schöne Geschichten, die aber über gefühlte 10 Seiten immer und immer wieder erzählt werden, dass es einfach zu viel ist. Auch so Nebensächlichkeiten wie das Geburtsgewicht der Tochter und was Bobbie anhatte, als sie ihren Mann das erste Mal traf sind völlig irrelevant bei dem Thema. Es war ein Buch, was mich nicht reizte weiterzulesen, einfach weil es für mich keine Geschichte von Sisterhood ist, sondern die persönlichen Erlebnisse von der Autorin mit dieser Frauenbewegung. Nicht mehr und nicht weniger. Im letzten Drittel, als es zum Beispiel um das Gebet geht, bin ich kurz begeistert gewesen, aber wenn sie dann wieder schreibt, dass sie auf einer Konferenz mit sehr vielen Frauen detailliert vorliest, wie eine Frau beschnitten wird und dabei sogar einige Frauen ohnmächtig werden, dann passt das für mich nicht so ganz zusammen. Ich will gar nicht abstreiten, dass in diesen Konferenzen auch sehr viele Themen bearbeitet werden, die wirklich den Glauben näher bringen, aber davon ist leider im Buch nur am Rande die Rede. Tipps für die eigene Frauenarbeit sucht man hier leider vergebens.

Seite 319 bringt es auf den Punkt: „Meine Verleger sagten, dieses Buch sei auf vielerlei Weise ein Memoire – eine Aufzeichnung von Geschehnissen von jemandem, der persönlich beteiligt war, ein Essay über ein erlebtes Thema.“ Genau so ist es. Leider trägt dieses Buch damit den falschen Titel, „Meine Erlebnisse mit Sisterhood“ oder ähnliches wären hier angebracht gewesen, dann hätte ich es mit einer ganz anderen Erwartung gelesen. Deshalb würde ich das Buch nur Frauen empfehlen, die Bobbie Houston sehr mögen und mehr über ihr Leben erfahren möchten.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Simone / (Veröffentlicht am 07.02.2017)
Leider keine Leseempfehlung, schade
Bobbie Houston hat zusammen mit ihrem Mann Brian die Hillsong Church in Australien gegründet. Hier erzählt Bobbie von Sisterhood, einer ebenfalls von ihr gegründeten „Frauenbewegung mit dem Ziel, die Welt zu einem besseren Ort zu machen“.

Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover mit dem Schutzumschlag sehr gut; eine Frau, die lächelt und zur Seite schaut – sie sieht sympathisch aus. Mir gefällt der goldene Buchtitel in Grossbuchstaben; der Untertitel klingt vielversprechend.

Ich habe mich sehr auf das Erscheinen dieses Buches gefreut, da allein der Titel und der Klappentext sehr gute Lesestunden versprachen. Leider ist meine Freude ziemlich schnell verpufft. Es fällt mir nicht leicht, in dieser Rezension meinen persönlichen Eindruck wiederzugeben.

Als Pluspunkte möchte ich erwähnen, dass sich das Buch grundsätzlich flüssig lesen liess und die Begeisterung von Bobbie für das, was sie tut, gut spürbar ist.

Leider haben viele Punkte meinen Lesegenuss getrübt; hier ein paar Beispiele: Es werden sehr viele Äusserlichkeiten erwähnt, obwohl es immer heisst, dass das Innere zählt, und das wäre bei einem Buch eben die Botschaft. Bobbie erzählt mal dies, mal jenes – wenn sie eine Freundin von mir wäre, würde ich sie bitten, endlich auf den Punkt zu kommen. Sie erzählt von Kronleuchtern, dem Einsatz von Konfetti, der „Dekolleté-Kollekte“ oder den Geschenken (z.B. Gummihandschuhe mit falschem Pelz – sie sollen das perfekte Symbol sein, um uns an unsere Mission und das Kreuz, das wir auf uns nehmen müssen, zu erinnern… ?!). Oder dann: „Für ihr Strahlen, ihre Freude und ihren süssen kleinen Po (der uns alle selbstverständlich nicht neidisch macht“ (S. 121). Ich weiss nicht… für mich nicht passend. Ich bin absolut für Humor, aber hier ist es (für mich) einfach Geplapper. Ebenso z.B. die Details zu ihrem Kennenlernen mit ihrem Mann: sie war sechzehn, fast siebzehn, er war neunzehn, fast zwanzig. Sie trug einen weissen Bikini… Ist das wirklich relevant für dieses Buch? Und das Geburtsgewicht ihrer Tochter? Alles Nebensächlichkeiten, die das Buch unnötig in die Länge ziehen.
Bobbie sagt, „dass es tatsächlich einfach ist, Gottes Stimme zu hören und durch ihn Orientierung zu erfahren“ (S. 160). Ich finde das überhaupt nicht und zudem habe ich das Gefühl, dass einige Leser sich verunsichert fühlen, wenn sie Gottes Stimme nicht vernehmen und es ja eigentlich so einfach wäre.
Die Worte Kämpfer, Krieg, Kriegsherr, Soldaten, gedient haben, wurden viel zu oft verwendet – für mich keine positiv besetzten Worte.

Am Ende des Buches angelangt muss ich bedauerlicherweise sagen, dass mich ihre Botschaft nicht erreicht hat, eigentlich berührende Passagen hat es nicht (bzw. sie gehen im Buch unter). „Allen Frauen Wertschätzung zuteilwerden lassen“ – das klingt toll, aber wie genau dies umgesetzt wird, wurde zu wenig greifbar. Von mir gibt es leider schweren Herzens keine Leseempfehlung.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von peedee / (Veröffentlicht am 05.02.2017)

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Beschreibung

Details

"Sisterhood" ist mehr als eine globale Frauenbewegung der "Hillsong Church". Sie steht für den Wert, als Frauen und als Freundinnen zusammenzustehen und Hoffnung zu verbreiten. Denn unzählige Menschen haben ihre Zuversicht verloren. Die Kraft von "Sisterhood" ist an vielen Orten der Welt erfahrbar, an denen Frauen zusammenkommen und gemeinsam - im Gebet, aber auch ganz praktisch - füreinander eintreten. Sie ist sichtbar in jungen Frauen, die von der Lebenserfahrung anderer Frauen profitieren. "Sisterhood" ist die Geschichte von Töchtern Gottes, die ihr Leben im Hier und Jetzt zum Besten wenden wollen und die wissen, dass Gott Großartiges für sie bereithält und er sie gebrauchen wird, um in dieser Welt den entscheidenden Unterschied zu machen.

Bobbie Houston und ihr Mann Brian sind die Gründer und leitenden Pastoren der "Hillsong Church". Eine Gemeinde, die in 14 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv ist. Der Hauptcampus befindet sich in Sydney, Australien. Bobbie Houston ist außerdem Gründerin der "Colour Conference" und der "Colour Sisterhood". Sie hat drei inzwischen erwachsene Kinder.

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