Ich bin n - verfolgt um Christi willen

Ich bin n - verfolgt um Christi willen
Berichte von Christen, die bereit sind, für ihren Glauben bis zum Äußersten zu gehen. Vorwort: Helmut Matthies.
Zum Islam konvertieren, verschwinden oder sterben - vor diese Wahl wurden irakische Christen im Sommer 2014 gestellt. Islamische Extremisten stigmatisierten Andersgläubige, indem sie Tausende Häuser in Mossul mit dem Buchstaben "N" für "Nazarener" kennzeichneten und Menschen, die dem Nazarener, Jesus Christus, folgen wollen, um seines Namens willen verfolgen. Diese Berichte sind beeindruckende Zeugnisse des Handeln Gottes, wie er den Glauben seiner verfolgten Gemeinde stärkt.
Bestellnummer: 817195
EAN: 9783957341952
Produktart: Buch
Veröffentlichungsdatum: 01/2017
Format: 13,5 x 21,5 cm
Einbandart: Klappenbroschur
Seitenzahl: 240
Verlag: Gerth Medien
Autor/Interpret: Hilfsaktion Märtyrerkirche
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Bis zum Äußersten
Das arabische n wurde zum Zeichen der Christenverfolgung in den muslimischen Ländern, nachdem 2014 islamische Extremisten die Häuser von Christen mit einem n für "Nazarener" markierten, um zu zeigen: Die Menschen in diesen Häusern sind vogelfrei, man kann sie ermorden, ausrauben, vertreiben.
Das Buch "ich bin n" erzählt die Geschichten von 42 Christinnen und Christen, die Verfolgung erlebt haben und erleben. Menschen verlieren ihre Arbeitsstelle oder ihre Wohnung, weil sie zu Jesus gehören. Viele werden von Extremisten zusammengeschlagen oder ins Gefängnis gesperrt. Durch Misshandlungen verlieren sie ihre Gesundheit. Familienangehörige werden ermordet. Doch diese Menschen wenden sich nicht von Jesus ab und durch ihr Zeugnis werden andere ermutigt, sich ebenfalls ganz für Gott einzusetzen.
Der Herausgeber hat die Berichte unter Überschriften wie Mut oder Freude zusammengefasst, aber die meisten erzählen ein bisschen von allem, alle sind mutig, alle bringen Opfer. Den Kapiteln sind Bibelverse und eine Einleitung vorangestellt. Immer wieder wird Bezug auf die ersten Christen genommen, die ebenfalls mutig Jesus bezeugten, obwohl sie um ihr Leben oder ihr Wohlergehen fürchten mussten.
Die Berichte sind wenige Seiten lang, abgeschlossen werden die Kapitel mit Anregungen zum Weiterdenken, zum Beten oder Informationen.
"ich bin n" ist kein Buch, das man einfach durchlesen kann oder sollte. Ein, zwei oder drei Berichte sind ausreichend, mehr kann man nicht auf einmal aufnehmen. Die Berichte eignen sich zur Einleitung von Gebetstreffen oder zu Einheiten zum Thema Christenverfolgung. Für Kinder ist beispielsweise ein Bericht von einem Jungen dabei, der Verfolgung in der Schule erlebte, das meiste ist jedoch eher für Erwachsene.
Die Geschichten unserer verfolgten Brüder und Schwestern fordern heraus und machen betroffen. Es gibt wenig, was wir tatsächlich für diese konkreten Personen tun können, auch wenn es natürlich verschiedene Möglichkeiten gibt, sich für die Verfolgten einzusetzen. Vor allem aber können wir für sie beten.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von ckleseratte / (Veröffentlicht am 27.02.2017)
Christen, die um Christi willen verfolgt werden
Kompromissloser Glaube, der trotz aller Herausforderung und Widrigkeiten bestehen bleibt!
Das Buch ist keine leichte Kost, zeigt es dem Leser doch die schockierenden Bilder von Christen, die des Glaubens wegen bis zu Äußersten gehen. Eingeteilt in sechs Kapitel, mit jeweils sieben Erfahrungsberichten, tauchen wir ein in das Leben von verfolgten Christen in ihrem Land. Es geht um Opfer, Mut, Freude, Durchhaltevermögen, Vergebung und Treue. Diese Christen werden verfolgt, gefoltert, missbraucht, verstümmelt und getötet, aber trotzdem sagen sie ihrem Glauben nicht ab. Was für uns unvorstellbar ist, ist für diese Menschen tagtäglich vor Augen. Da gibt es Geschichten wie z. B. Sajid, den man gefoltert hat und dem dadurch beide Beine erfroren sind, so das er sein Leben lang behindert sein wird. Gulnaz deren Körper durch Folter verätzt und dadurch ihr Leben lang entstellt sein wird, trotzdem ist sie nicht verbittert. Ein Hexendoktor, der zum Glauben kommt und dadurch auch sein Bruder und seine Kinder. Mut ist das wichtigste in solchen Ländern, den Mut dem Glauben nicht abtrünnig zu werden, sondern standhaft zu bleiben. Wir erfahren von Hussein einem 9-jährigen Jungen, der seinem Glauben so treu bleibt, auch wenn er von den Mitschülern geschlagen und bedroht wird.

Meine Meinung:
Von dieser Hilfsaktion Märtyrerkirche hatte ich davor noch nie gehört, ich kannte bisher nur die Organisation OpenDoors. Bei dieses Buch musste ich ein paar Mal schlucken und neu über meinen Glauben nachdenken. Ich stellte mir danach die Fragen:
Wäre ich so standhaft wie diese Menschen? Würde ich so eine Folter aushalten? Würde ich danach den Peinigern vergeben?
Ich bin froh das es in unserem Land nicht so ist, aber wir wissen nicht was die Zukunft bringt. Wir wissen nicht, ob auch auf uns einmal solche Zeiten zu kommen könnten, wir sollten also auf alles gefasst sein. Ich denke so eine Standhaftigkeit, hat man, nur wenn man an seine Grenzen kommt, wie dieses Christen. Wenn man sich entscheiden muss, will ich Gott ganz nachfolgen, ist er mein Retter, mein Erlöser, dem ich mein Leben anvertraut habe. Ein Buch das einen erschüttert, aber auch wachrüttelt, was wichtig ist und sein sollte als Christ im Leben. Gott will keine halben Sachen, er will uns ganz oder gar nicht. Und so wie wir unsere Eltern ehren, sollten wir auch Christus ehren. So gebe ich diesem Buch 5 von 5 Sterne und kann es nur weiterempfehlen.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von claudi-1963 / (Veröffentlicht am 15.02.2017)

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Beschreibung

Details

Zum Islam konvertieren, verschwinden oder sterben - vor diese Wahl wurden irakische Christen im Sommer 2014 gestellt. Islamische Extremisten stigmatisierten Andersgläubige indem sie Tausende Häuser in Mossul mit dem Buchstaben "N" für "Nazarener" kennzeichneten. Menschen, die dem Nazarener, Jesus Christus, angehören. Glaubensgeschwister, die verfolgt werden um seines Namens willen.

Dieses Buch enthält schonungslose Lebensberichte von Christen, die Verfolgung durch muslimische Extremisten erlitten haben - im Irak, in Nigeria, Malaysia und anderen Ländern. Vor allem aber sind die Berichte beeindruckende Zeugnisse des Handeln Gottes, wie er den Glauben seiner verfolgten Gemeinde stärkt. Denn er hat versprochen, dass Licht durch jede noch so große Dunkelheit brechen wird. Ein Augenöffner für das, was in vielen Teilen der Welt wirklich vor sich geht.

Die "Hilfsaktion Märtyrerkirche" ist eine überkonfessionelle Non-Profit-Organisation, die sich weltweit um die Nöte und Belange von verfolgten Christen kümmert. Darüber hinaus möchte der 1969 in Deutschland gegründete Verein Gläubige in ihrem Vertrauen auf Gott ermutigen und stärken.

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