Unter dem Mitternachtsmond

Unter dem Mitternachtsmond
Roman
Nach dem Unfalltod seiner Frau lebt Patrick in der ständigen Angst, auch seinem siebenjährigen Sohn Leo könnte etwas zustoßen. Der Umzug auf einen alten Gutshof in idyllischer Gegend des Schwarzwaldes soll Abhilfe schaffen. Dort lebt auch die Künstlerin Debora mit ihren eigenartigen Angewohnheiten. Was macht sie regelmäßig um Mitternacht im Garten? Und was versucht sie vor Patrick zu verbergen?
Bestellnummer: 817232
EAN: 9783957342324
Produktart: Buch
Veröffentlichungsdatum: 08/2017
Format: 13,5 x 21,5 cm
Einbandart: Paperback
Seitenzahl: 208
Verlag: Gerth Medien
Autor/Interpret: Elisabeth Büchle
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Kundenmeinungen 8 item(s)

Ein wunderbares Buch über Liebe, Heilung und Vergebung
Patrick will mit seinem siebenjährigen Sohn Leo einen Neuanfang auf einem alten Gutshof im Schwarzwald wagen. Weg vom alten Zuhause, wo alles an die verstorbene Ehefrau und Mutter erinnert. Auf dem Gutshof lebt auch die unkonventionelle Debora – eine Künstlerin mit Dreadlocks und eigenartigen Gewohnheiten. In der Nacht steht sie regelmässig im Garten – wieso? Was verbirgt sie? Und kann Patricks Herz endlich heilen?

Erster Eindruck: Ein schönes, Ruhe ausstrahlendes Cover mit der Naturkulisse und dem titelgebenden Mond – sehr schön.

Patrick ist Mediengestalter und Werbegrafiker. Er liebt seinen kleinen Sohn über alles; seine grösste Angst ist – wer könnte es ihm verdenken –, dass ihm etwas zustossen könnte. Daher versucht er manchmal, Leo zu sehr zu schützen. Leo ist ein entzückender Junge, der die Herzen der Erwachsenen im Sturm erobert – auch meins!
Debora ist Künstlerin und manchmal etwas unkonventionell. Sie liebt es, anderen Menschen mit ihrer Kunst eine Freude zu bereiten. Doch etwas bedrückt sie sehr; sie ist noch nicht soweit, sich anderen vollständig zu öffnen. Als sie erwähnt, dass sie „beschädigte Ware“ sei, hat es mir körperlich weh getan. Schlimm, wenn jemand so über sich denkt. Wieso denkt sie so von sich? Was ist in der Vergangenheit passiert?
Waldemar, der Besitzer des alten Gutshofes und somit Vermieter von Debora und Patrick, hat mir unwahrscheinlich gut gefallen. Er hat mit Bedacht seine Mieter ausgewählt, da er der Meinung ist, dass sie einander gut helfen können. Ob er damit Recht hat?

Mir haben alle Protagonisten gleich von Beginn an gut gefallen und ich konnte die Seiten fast nicht schnell genug umblättern, um Debora und Co. besser kennenzulernen. Jeder Mensch hat Verletzungen aus der Vergangenheit, die in bleibenden Narben enden. Doch dies schmälert die innere Schönheit eines Menschen nicht. Die Autorin lässt Debora dies selbstverständlich in viel besseren Worten sagen, als ich es vermag. Das hat mir sehr gefallen.

„Alles hatte seine Zeit. Weinen und Lachen.“ (S. 201)

Es ist ein christlicher Roman, bei dem jedoch die christlichen Komponenten sehr unaufgeregt und unauffällig eingewoben wurden, so dass auch Leser, die es „nicht so mit dem Glauben haben“, begeistert sein werden. Für mich war es das erste Buch von Elisabeth Büchle, aber es wird ganz sicher nicht das letzte gewesen sein. Ihr Schreibstil hat mir sehr gefallen und das Buch war im Nu ausgelesen. Die Art, Dinge und Situationen zu beschreiben, hat mich gefangen genommen und das Gelesene lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Die Geschichte ist mir sehr zu Herzen gegangen und hat mich – ich gebe es zu – auch zu Tränen gerührt. Ein wunderbares Buch über Liebe, Heilung und Vergebung – 5 Sterne, mehr kann ich ja nicht vergeben. Vielen Dank für schöne Lesestunden!
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von peedee / (Veröffentlicht am 14.01.2018)
Herzerwärmend !
Mit ihrem dritten Weihnachtsroman „Unter dem Mitternachtsmond“ nimmt die Autorin den Leser mit in die Geschichte von Patrick und seinem siebenjährigen Sohn Leo. Durch einen tragischen Autounfall starb Patricks Frau. Seitdem lebt er in der ständigen Angst und Sorge, dass auch Leo etwas zustoßen könnte. Abhilfe schaffen soll hier in Umzug auf einen alten abgelegenen Gutshof im idyllischen Schwarzwald. Neben dem Eigentümer lebt dort auch seit kurzem die unkonventionelle Künstlerin Debora. Der kleine Leo hat Debora direkt ins Herz geschlossen. Jedoch dauert es nicht lange, da geraten Patrick und Debora aneinander…

Meine Meinung:
Für mich war es der erste Roman der Autorin. Auch wenn die Geschichte eine lockere Verbindung zu den vorherigen Geschichten hat, ist hier die Handlung für sich abgeschlossen, sodass ich problemlos in die Geschichte einsteigen konnte. Der Schreibstil ist sehr angenehm, nicht zu ausschweifend und auch die Gefühle und Empfindungen die beschrieben werden, sowie die Liebeszenen, sind nicht irgendwie kitschig romantisch, sondern mit leichten Worten einfach schön und verzaubernd geschildert. Ein kurzweiliger Wohlfühlroman, eingebettet in eine wundervolle winterliche Atmosphäre, der mir mit seinem Charme sehr ans Herz gegangen ist. Auch wenn das Ende absehbar war, finde ich die Liebesgeschichte rundum gelungen.

Patrick und Leo beziehen den Ostflügel des Gutshofes und Debora lebt und arbeitet mit ihrer Künstlerwerkstatt im Westflügel des Gebäudes. Leo findet sie von Anfang an sympathisch doch mit Patrick kommt es schnell zu ersten Schwierigkeiten. Debora ist ihm suspekt und an eine neue Nachbarin hatte er andere Erwartungen… und dann noch ihre seltsamen Ausflüge nachts in den Garten. Trotz allem zieht ihre tolle Ausstrahlung und ihre Schönheit in an. Jedoch scheint jeder große Narben aus der Vergangenheit mit sich zu tragen.
Umso mehr man in die Geschichte steigt, desto mehr stellt sich die Frage, ob die Narben die jeder mit sich trägt geheilt werden können.
Die Charaktere der Protagonisten sind gut beschrieben und man fühlt mit ihnen förmlich alle ihre Emotionen mit, man hofft, fiebert mit und spürt Freude, Trauer und Schmerz.

Die Geschichte zeigt auf wundervolle Art, dass es möglich ist Verletzungen, von körperlicher und auch seelischer Art, zu überwinden. Besonders zeigt sie, dass äußere Schönheit vergänglich ist, aber die Schönheit der Seele und des Herzens das ist, was wirklich zählt. Aber es geht auch um Mut. Mut, die Schmerzen und Verletzungen des alten Lebens zurücklassen zu können, Heilung zu finden und die Chance einen Neuanfang zu wagen.

Fazit:
Für mich war es der erste Roman der Autorin, es wird aber nicht der letzte sein ich habe mir heute nach Beenden des Buches direkt zwei weitere Romane bestellt.
Ich habe mich sehr in die winterliche verschneite Landschaft verliebt. Die Geschichte ist herzerwärmend schön mit einem gelungenen Happy End.
Daher gibt’s von mir eine absolute Leseempfehlung. Ich freue mich auf viele weitere Romane der Autorin.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Miss Lila / (Veröffentlicht am 13.01.2018)
Lockere Unterhaltung
Vier Jahre sind seit dem Tod von Patricks Frau Mia vergangen, als er mit seinem Sohn Leo einen Neuanfang auf einem alten Gutshaus im Schwarzwald wagt. Dieser liegt ziemlich abgeschieden, seine einzigen Nachbarn sind der Besitzer, der den mittleren Teil bewohnt, und die Mieterin des anderen Flügels. Die Künstlerin ist Patrick aufgrund ihrer auffälligen Erscheinung, ihrer flatterhaften Arbeitsweise und ihres Fahrstils nicht geheuer. So jemand möchte er eigentlich nicht in der Nähe seines Sohnes wissen. Doch Leo hat schnell seine Liebe für die junge Frau entdeckt und Patrick und Debora kommen sich mit der Zeit ebenfalls näher. Aber die Vergangenheit scheint eine Beziehung unmöglich zu machen.
"Unter dem Mitternachtsmond" ist Teil einer lockeren Trilogie. Man muss die Vorgänger nicht gelesen haben, um dem Inhalt zu folgen, aber wenn man vorhat, alle Bände zu lesen, sollte man es der Reihe nach tun, da einem die gleichen Figuren begegnen und man im dritten Teil schon die Auflösung für Band 1 und 2 hat. Büchle-Fans werden außerdem dem Setting aus einem ihrer ersten Bücher begegnen.
Wie die anderen Bände der Reihe ist auch dieser relativ kurz. Die Handlung ist im Groben vorhersehbar, manche Wendungen jedoch nicht und die Geheimnisse, die Debora umgeben, sind auch nicht offensichtlich. Insgesamt bin ich mit den Protagonisten nicht so ganz warm geworden. Patricks Wandlung kommt mir ein bisschen zu schnell und Debora ist mir zu perfekt. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen und würde das Buch nur denjenigen empfehlen, die Band 1 und 2 mit Freude verschlungen haben.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von ckleseratte / (Veröffentlicht am 03.01.2018)
Liebe ist dazu da, dass man sie weiter schenkt
Ein durchorganisierter, distanzierter und misstrauischer junger Witwer trifft auf eine wunderschöne zarte Elfe mit Dreadlocks, zerschlissener Jeans, Flanellhemd und derben Arbeitsschuhen. Seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich, als Patrick Wagner erfährt, dass es sich bei dieser chaotischen Künstlerin mit dem waghalsigen Fahrstil um seine neue Nachbarin handelt. Als Patrick sich in einem Wohntrakt eines ehemaligen Gutshauses eingemietet hat, hatte der freiberuflich arbeitende Mediengestalter und Werbegrafiker vor allem die abgelegene ruhige Lage als optimales Umfeld für seinen siebenjährigen Sohn Leo im Sinn. Mit dem Einzug der neuen Mieterin des linken Hausflügels kommt für seinen Geschmack viel zu viel Unruhe in sein Leben. Debora Sailer ist überaus attraktiv, besitzt Modelmaße und fällt durch ihre anmutigen, auffallend eleganten Bewegungen auf, scheint jedoch keinen keinen Wert auf ihre äußerliche Erscheinung zu legen. Zudem schließt sie Patricks überschwänglichen und neugierigen Sohn Leo sofort in ihr großes Herz. Obgleich die junge Frau sich stets verantwortungsbewusst, vernünftig und ehrlich gibt und einen auffallenden Sinn für Humor zu haben scheint, weckt ihr regelmäßiges nächtliches Verschwinden Patricks Argwohn. Nach dem tragischen Unfalltod seiner geliebten Ehefrau ist er um Leos Sicherheit so sehr besorgt, dass er dieser wunderschönen, flatterhaften Künstlerin einfach nicht über den Weg traut. Ob der wohlmeinende alte Vermieter Waldemar es schafft, eine Annäherung zwischen den beiden so gegensätzlich erscheinenden Charaktere herbei zu führen?
Der vorliegende Liebesroman aus der Feder von Elisabeth Büchle erzählt die Geschichte zweier Menschen, die schwer an einer Last aus der Vergangenheit zu tragen haben. Ihr Protagonist Patrick trauert um seine vor drei Jahren bei einem Unfall verstorbene Ehefrau Mia, und auch bei Debora hat das Schicksal tiefe Wunden geschlagen und sie sehr verletzt. Sowohl Patrick als auch Debora scheinen sich in der Stille des abseits gelegenen Gutshof zu verstecken, beide legen keinen allzu großen Wert auf Gesellschaft. Während Patrick ein rundum organisierter Mensch ist und Ordnung liebt, wird Deboras Umfeld von einem kreativen Durcheinander beherrscht. Die Autorin hat ihren beiden Hauptfiguren große Authentizität verliehen und in der Person des Waldemar Biber eine hervorragende und äußerst sympathische Nebenfigur geschaffen. Ein ganz besonderer Nebendarsteller dieser Geschichte ist jedoch der kleine Leo, den ich beinahe bildhaft vor Augen hatte, wie er mit seinen wilden blonden Locken, den großen braunen Augen und seinem umwerfenden Grinsen fröhlich und neugierig durch die Gegend saust.

Der einnehmende Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt mit einer Menge Humor durchsetzt und die Situationskomik hat mich wiederholte Male herzhaft zum Lachen gebracht. Obgleich der Roman locker-leicht zu lesen ist, bringt Elisabeth Büchle gewichtige Themen in die Handlung ein – wie beispielsweise Trauerbewältigung, Loslassen, Bewältigung schmerzhafter Verletzungen, Heilung und Neubeginn. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch ebenfalls eine bedeutende Rolle – besonders gut gefallen hat mir hierbei die Betrachtung der Menschen als Meisterwerke Gottes, als die Autorin schreibt: „… dennoch bleiben wir die Werkstücke des Meisters. Von ihm geformt und geliebt. Und wenn wir es zulassen, arbeitet er weiter an uns, denn nur so kann er unsere Ecken und Macken wieder glätten und die Risse ausbessern. Trotzdem formen auch sie uns – und das ist wohl gut so. Denn das, was an Narben zurückbleibt, soll uns immer an das erinnern, was wir erlebt haben.“

Fazit: Die Lektüre „Unter dem Mitternachtsmond“ hat mir ausgezeichnet gefallen, es war bis zum heutigen Tag jenes Buch der Autorin, das mir am besten gefallen und mich am meisten berührt hat. Ich genoss jede einzelne Seite dieses Buches und kann es jedem ans Herz legen, der eine berührende Liebesgeschichte auf hohem Niveau lesen möchte. Einfach nur „wundervoll“!

Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von LEXI / (Veröffentlicht am 09.11.2017)
Gott und die Liebe können die größten Wunden heilen
"Deine Wunden werden durch die Heilung zu einem kostbaren Besitz, zu kostbaren Perlen." (Hildegard von Bingen)
Mit gerade mal Ende zwanzig hat Patrick seine Frau durch einen Unfall verloren und fast an diesem Verlust zerbrochen, wäre da nicht sein 7-jähriger Sohn Leo gewesen. Darum sucht er für sich und Leo nun eine ruhige, möglichst einsame Gegend wo sie nun wohnen werden. Da ergibt es sich das Chiara ihm vom Gutsbesitzer Waldemar erzählt, der eine Wohnflügel zu vermieten hat. Schnell werden sich beide einig und Patrick zieht mit Leo in den Gutshof. Er wäre auch sehr glücklich wäre da nicht seine rasende Nachbarin, die ihm mit dem Auto entgegenkommt. Patricks Skepsis ist geweckt, nur sehr vorsichtig nähert er sich der Nachbarin, ganz im Gegenteil zu Leo bei dem Debora sofort sein Herz erobert. Doch der überbehütende Vater bleibt weiter kühl und unnahbar, auch wenn Debora sehr freundlich und fürsorglich sich um ihn, Leo, und Waldemar kümmert. Aber Debora hat auch andere Seiten, die Patrick auffallen, z. B. ihr Chaos im Atelier, die Unstrukturiertheit und Unruhe bei der Arbeit, bei der er vom Fenster aus zusehen kann. Sonderbar ist auch das er sie jede Nacht um Mitternacht in ihrem Garten beobachtet. Was für ein Geheimnis hat diese Frau zu verbergen, zu der sich Patrick immer mehr hingezogen fühlt?

Meine Meinung:
Dies ist der dritte Band von Elisabeth Büchles Winterbüchern, von denen es für mich die zweite war. Ich hatte mich schon sehr gefreut, da mich ihr letztes Buch "Unter dem Sternenhimmel" schon sehr begeistert hat. Auch bei diesem Buch hat mich die Autorin nicht enttäuscht, sofort war ich von der Geschichte um den jungen Witwer mit seinem Sohn fasziniert. Wieder einmal ist der Schreibstil wunderbar, romantisch, emotional, melancholisch, aber auch durchaus auch humorvoll. Einmal angefangen konnte ich das Buch dann auch nicht mehr weglegen. Die Botschaft, die uns die Autorin in dieser Geschichte wieder einmal mitgibt, ist beeindruckend und hat mich tief bewegt. Auch die Protagonisten waren mir sofort sympathisch, was ich aber auch nicht anders erwartet hatte bei Elisabeth Büchles Buch. Das Cover passt wie schon bei den anderen beiden Büchern sehr gut. Auch erleben wir kurz ein Wiedersehen mit Noa und Jonas aus dem Vorband. Diese warmherzige Liebesgeschichte ist genau das richtige für eine kalte Winternacht und einem Glas Apfel-Zimt-Punsch, bei dem das Rezept am Ende des Buches zu finden ist. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerne Liebesgeschichten mit guten Werten und einer christlichen Botschaft mag, dieses zu lesen. Von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von claudi-1963 / (Veröffentlicht am 29.09.2017)
Ein leiser Liebesroman
Dies ist nun der dritte Weihnachtsroman der Autorin, der die Serie mit den schönen winterlichen Covern nun abschließt. In dieser Geschichte stehen Patrick und sein siebenjähriger Sohn Leo im Mittelpunkt. Patricks Frau starb bei einem Autounfall. Seitdem lebt Patrick nur noch für Leo und sieht überall Gefahren für ihn. Vater und Sohn ziehen auf einen alten Gutshof, deren andere Hälfte von der unventionellen Künstlerin Debora bewohnt wird. Sehr bald schon gerät Patrick mit Debora aneinander....

Ich kenne alle drei Weihnachtsromane der Autorin und muss sagen, dass mir dieser mit am besten von den Geschichten gefällt. Es ist eine ruhige Liebesgeschichte, deren Ende man zwar schon bald ahnt, die aber trotzdem mit ihrem Charme zu überzeugen weiß. Sehr froh bin ich darum, dass es noch Romane ohne die obligatorischen Bettszenen gibt. Diese wird man hier nicht finden. Trotzdem wird man am Ende der Geschichte das Buch zufrieden zuklappen.

Die winterliche Atmosphäre ist prima eingefangen und die weihnachtlichen Aspekte scheinen auch durch. Christliche Aspekte könnten ruhig noch etwas mehr drin sein. Der Roman ist auf jeden Fall auch für Nichtchristen gut lesbar. Patrick und Leo kommen auch in den anderen Bänden drin vor. Mir gefällt es sehr gut, dass alle drei Romane miteinander verbunden sind und gerade die Geschichte von Patrick hat mich schon vorher interessiert.

Vielleicht gibt es bald noch Sommerromane der Autorin ? Wer Elisabeth Büchle gerne liest, wird seine Freude an diesem Roman haben. Eine schöne herzerwärmende Geschichte um Verletzungen und Neuanfänge, eingebettet in eine winterliche , romantische Umgebung mit Happy End. Eine Empfehlung für schöne Lesestunden !
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Maria / (Veröffentlicht am 20.09.2017)
Neuanfang und Wundenheilung
Unter dem Mitternachtsmond von Elisabeth Büchle
Ein Roman mit 201 Seiten und 13 Kapiteln von GerthMedien

Zum Inhalt:
Designer Patrick und sein siebenjähriger Sohn Leo ziehen nach dem tödlichen Autounfall seiner Frau Mia auf einen abgelegenen Gutshof in den Schwarzwald.
Patrick will raus aus der Stadt mit all den vielen Gefahren und findet als Vermieter den älteren alleinlebenden Gutsverwalter Waldemar. Der zweite Wohnflügel ist an die junge Künstlerin Debora vermietet. Leo, ein aufgeschlossener Junge, hat sich schnell mit Debora angefreundet. Sie basteln und spielen viel zusammen. Das bleibt Patrick nicht verborgen. Nach einer gewissen Zeit schafft Debora verschiedene Tiere an, um Leo zu erfreuen, das geht dem konservativen Patrick entschieden gegen den Strich. Es tuen sich Turbulenzen auf. Aber, auch Debora hat vernarbte Wunden, die es seelisch zu heilen gibt. Wird es der Mietgemeinschaft gelingen, einen Neuanfang zu wagen?

Fazit:
Die Autorin hat mir ihrem fesselnden Buch einen sehr gefühlvollen Roman geschrieben.
Die Protagonisten Debora, Patrick, Leo und der fromme Vermieter Waldemar haben mich beeindruckt.
Ihre Charaktere wirkten auf mich sehr authentisch.
Alle Dinge, die so im täglichen Leben passieren, wurden mit Gottes Hilfe demütig und verständnisvoll gelöst bzw. erzählt (zB das Weihnachtsfest).
Die Autorin wählte einen flüssigen Schreibstil und wunderschöne Landschaftsbeschreibungen.

Ich habe diesen berührenden Roman wirklich sehr gerne gelesen und vergebe hier uneingeschränkt die Höchstpunktzahl!
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von mannomania / (Veröffentlicht am 17.09.2017)
Wunderschön & herzerwärmend!
»...was an Narben zurückbleibt, soll uns immer an das erinnern, was wir erlebt haben.« (S. 106)

Patrick und sein siebenjähriger Sohn Leo ziehen auf einen alten, abseits gelegenen Gutshof im Schwarzwald. Dort möchte er zur Ruhe kommen, nach dem plötzlichen Tod seiner Ehefrau vor ein paar Jahren einen Neuanfang wagen. Auf dem Gutshof trifft er allerdings auf Debora, die ebenfalls eine neue Mieterin ist. Die junge, ungewöhnliche Künstlerin mit Dreadlocks wirbelt sein Leben gehörig durcheinander - was dem auf Sicherheit und Ordnung bedachten Patrick ziemlich gegen den Strich geht. Aber Leo erobert sehr schnell das Herz seiner Nachbarin - und Patricks Plan, Debora aus dem Weg zu gehen, ist zum Scheitern verurteilt.

Während der Schwarzwald mit Schneemassen zuschneite, brachte Elisabeth Büchles dritter Weihnachtsroman mein Herz zum Schmelzen. Dieser Band entwickelt eine ganz besondere Stimmung, so herzerwärmend und zum Ende hin sehr bewegend. Auch sprachlich schaffte die Autorin es, mich zu verzaubern.

Wie in den vorigen Bänden gibt es ein weihnachtliches Randthema, das immer mal wieder in der Handlung auftaucht. Diesmal werden die historischen Hintergründe der Weihnachtskrippe erläutert, was ich sehr interessant fand. Einfühlsam vermittelt die Autorin zudem die Botschaft: Jeder Mensch ist einzigartig, wertvoll und von Gott geliebt.

Mehr möchte ich nicht verraten, denn es gibt ein paar Geheimnisse aus Deboras Vergangenheit zu entdecken. ;)

Auch wenn es sich um eine Art Reihe handelt, kann man das Buch auch gut ohne Vorkenntnisse von Band 1 (»Unter dem Polarlicht«) und 2 (»Unter dem Sternenhimmel«) lesen. Man begegnet zwar bekannten Gesichtern, aber das, was man über sie wissen muss, wird noch einmal kurz beschrieben. Ach ja: Sogar das Setting könnten eingefleischte Büchle-Fans wiedererkennen. Ich muss gestehen, dass ich einen anderen Gutshof im Verdacht hatte.

Ein(e) Büchle zum Genießen!
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Susanne Degenhardt / Smilla507 / (Veröffentlicht am 31.08.2017)

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Beschreibung

Details

Nach dem Unfalltod seiner Frau lebt Patrick in der ständigen Angst, dass auch seinem siebenjährigen Sohn Leo etwas zustoßen könnte. Der Umzug auf einen alten Gutshof in idyllischer Gegend des Schwarzwaldes soll Abhilfe schaffen. Allerdings lebt dort auch die unkonventionelle Künstlerin Debora, die zu Leos Freude - und zu Patricks Missfallen - den Alltag der beiden gehörig aufmischt. Mit ihren Dreadlocks, den Stahlkappenstiefeln und der Schweißerausrüstung sieht sie nicht nur gewöhnungsbedürftig aus, vielmehr hat sie auch ein paar eigenartige Angewohnheiten. Was treibt sie immer um Mitternacht im Garten? Und was versucht sie vor Patrick zu verbergen?

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