Mehr als nur ein Traum

Mehr als nur ein Traum
Roman
Felicitas hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt die junge Frau Anfang der 1960er-Jahre in den Süden der Vereinigten Staaten, mitten hinein in die brodelnden Rassenunruhen. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an - und macht sich damit rasch Feinde, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Welchem ihrer neuen Nachbarn kann sie trauen? Ein riskantes Verwirrspiel nimmt seinen Lauf ...
Bestellnummer: 817460
EAN: 9783957344601
Produktart: Buch
Veröffentlichungsdatum: 02/2018
Format: 14 x 22 cm
Einbandart: gebunden
Seitenzahl: 448
Verlag: Gerth Medien
Autor/Interpret: Elisabeth Büchle
18,00 €*

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I have a dream
Felicitas hat jüdische Wurzeln und wurde daher in Nazi-Deutschland verfolgt. Als sie ein Haus mit einem großen Grundstück im Süden der USA erbt, nutzt sie die Chance, auszuwandern. Dort trifft sie auf die Rassentrennung und den Hass der weißen Stadtbevölkerung gegen die Schwarzen aus dem Dorf. Obwohl sie sich selbst dadurch in Gefahr begibt, will freundet sich Felicitas mit den Dorfbewohnern an. Als ein schwarzer Junge stirbt und ein bekannter Menschenrechtler ermordet wird, eskaliert die Situation. Felicitas weiß nicht, wem sie noch trauen kann.
Ihre Freundin Kerstin hat sich in Deutschland mit einem US-Soldaten angefreundet. Dieser wird nach Vietnam entsandt und gerät dort zwischen die Fronten. Bald schweben auch er und sein Freund Brian in Lebensgefahr, obwohl sie nur zur Beobachtung dort sind.
Elisabeth Büchle hat sich diesmal dem Thema des Rassismus in den USA der 1960er Jahre gewidmet. Dabei zeichnet sie nicht plakativ schwarz-weiß - auch unter den Schwarzen gibt es Hass, Vorurteile und schlechte Menschen. Und einige der Weißen sind nett, obwohl sie zu zum Ku-Klux-Klan gehören.
Die Geschichte ist spannend erzählt und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Neben der Story erfährt der Leser einiges über die geschichtlichen Hintergründe. Lange bleibt unklar, was sich hinter den Geheimnissen der einzelnen Personen verbirgt.
Der Autorin ist wieder ein spannender historischer Roman mit liebenswerten Protagonisten gelungen, die herrlich unperfekt sind.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von ckleseratte / (Veröffentlicht am 03.04.2018)
Frieden wird erst sein, wenn Hautfarbe und Religion keine Rolle spielt
"Die Rassenprobleme werden nie endgültig gelöst werden, solange die unterdrückten Menschen nicht fähig sind, ihre Feinde zu lieben." (Martin Luther King)
1963: Die 26-jährige Jüdin Felicitas Jecklin hat 18 Jahre nach dem Krieg und der Nazizeit alles verloren und so hat sie auch das Gefühl nicht mehr in diese Welt zu passen. Seit langem sehnt sie sich nach einer Abwechslung, da kommt die Nachricht von einer unverhofften Erbschaft in den USA gerade zur rechten Zeit. Auch wenn sie ihre beste Freundin Kerstin zurücklassen muss, will sie das Wagnis eines Neuanfanges eingehen. Im Süden der USA angekommen stellt sie fest das ihre Verwandte Virginia Tampico ein großes Anwesen, mit einem riesigen Haus hinterlassen hat. Skeptisch wird sie von der Bevölkerung aufgenommen, die aus den weißen Stadtbewohnern und den schwarzen Dorfbewohnern besteht. Felicitas die fortan liebevoll Tess von den Dorfbewohnern genannt, hat durch ihre früheren Erlebnisse keine Berührungsängste zwischen diesen unterschiedlichen Rassen. Doch genau das stößt einigen Dorfbewohner auf, das sie sich mit den Schwarzen einlässt und sie macht sich dadurch recht schnell die ersten Feinde. Eine Gruppe des Klu-Klux-Klanes sorgt, dann dafür das man Tess in ihre Schranken weist. Lediglich der Deputy Landon Brown, Virginias Ziehsohn, versucht sie zu beschützen, auch wenn seine sonderbare Art Tess immer wieder verunsichert. Aber wem kann Tess überhaupt noch trauen? Doch Tess will sich nie mehr verstecken müssen und so werden die Unruhen zwischen den Rassen ständig mehr, bis die Stimmung am Mississippi immer aufgeheizter wird.
Derweil macht sich auch ihre Freundin Kerstin Sorgen, hat sie doch unglaubliches über Felicitas Erbschaft herausbekommen.

Meine Meinung:
Ich habe bisher schon einige Bücher der Autorin gelesen, doch dieses hier war das beste was ich bisher von ihr gelesen habe. Dieses Buch ist wahrlich wie ein Traum, den sie anlässlich des bald nahenden 50 sten Todestag von Martin Luther King aus ihre Schublade geholt hat. Schon immer war es ein Traum von Elisabeth Büchle gewesen etwas aus den Südstaaten der USA zu schreiben. Mich hatte sofort das einzigartige und traumhafte Cover fasziniert, ich fühlte mich gleich zu dem Buch hingezogen und wusste, das muss ich lesen. Der Schreibstil ist wie immer bei ihren Büchern flüssig und sehr gut, dabei baut sich die Geschichte anhand zweier Handlungssträngen auf. Die Charaktere sind überwiegend sehr sympathisch und realistisch dargestellt. In der Geschichte geht es um die Ereignisse der 60er Jahre, die von Rassentrennung, der Ermordung Kennedys und Martin Luther King und dem Vietnamkrieg bestimmt werden. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise an den Mississippi mit seinen Rassenkonflikten und den Unruhen in all seiner Grausamkeit, die unter anderem auch durch den Ku-Klux-Klan hervorgerufen wurden. Doch der Leser bekommt auch einen Einblick in die Ereignisse in Vietnam und den Auswirkungen auf die USA. Auch wenn die Geschichte recht umfangreich und kleingedruckt ist, hat mich der Inhalt recht schnell in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Dabei habe ich mit den Protagonisten mitgelitten, gehofft, gebangt und mit geweint. Ein Buch voller Träume, Unruhen und Emotionen, das für mich zum großen Highlight wurde. Für mich ein absoluter Bestseller, dem ich gerne mehr als 5 von 5 Sterne geben würde.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von claudi-1963 / (Veröffentlicht am 29.03.2018)
Vielschichtig, opulent und krimihaft
»Ob die Menschen jemals damit aufhören würden, sich über andere zu erheben?« (S. 62)

Die Idylle auf dem Cover ist trügerisch. Hinter diesen Buchdeckeln verbirgt sich ein facettenreicher Roman, der den Leser in die 60er Jahre katapultiert. Auch wenn Felicitas sich trotz aller Erfahrungen im zweiten Weltkrieg ihr fröhliches Wesen hat bewahren können, ist die Handlung nicht unbedingt beschwingt. Vielmehr geht es um ein unerwartetes Erbe, das sie veranlasst, ihre Zelte in Deutschland abzubrechen und sich in Mississippi eine neue Existenz aufzubauen. Dort freundet sie sich schnell mit den unweit entfernt lebenden Schwarzen an - und stößt die weiße Bevölkerung vor den Kopf. Schon bald muss Feli feststellen, dass sie in einen brodelnden Hexenkessel geraten ist. Ein schwülheißer Sommer steht ihr bevor.

Viele Geheimnisse ranken sich um Virginia, deren Besitz Feli geerbt hat. Außerdem ist da auch noch der zwielichtige Deputy Landon Brown, der ihr ständig über den Weg läuft. In ihrer Heimat stößt außerdem Felis Freundin ebenfalls auf Ungereimtheiten, die das Erbe betreffen.

Und so führen die verschiedenen Handlungsstränge den Leser in unerwartete Gefilde. Lange kann man bei einigen Strängen nicht erkennen, wie diese evtl. zusammen hängen könnten, was die Spannung erhöht. Für mich bedeutete das aber auch, dass ich zwischendurch etwas in der Luft hing. Zum Ende hin zieht das Tempo immer stärker an und bis zum Showdown am Schluss wird es immer schwieriger, das Buch aus der Hand zu legen.

Elisabeth Büchle ist ihrem Schreibstil treu geblieben, mit dem sie Szenen dreidimensional beschreibt. Ähnlich, wie bei einem Pop-up-Buch, entfalten vor dem geistigen Auge opulente Settings; Romanfiguren werden zu Charakteren, die man so schnell nicht mehr vergisst.

Was die Romantik betrifft, hat mich die Autorin diesmal ziemlich zappeln lassen. Die Liebesgeschichte reift unauffällig und zart heran. Sie ist nicht das Hauptthema des Buches. Vielmehr geht es um Rassismus und darum, (sich) nicht aufzugeben. Der Glaube an Gott gibt Feli in diesen unruhigen Zeiten Halt und hilft ihr, sich auszurichten auf das, was wirklich zählt: Menschlichkeit.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Susanne Degenhardt / Smilla507 / (Veröffentlicht am 19.03.2018)
Ein Traum für den Leser historischer Romane
Deutschland 1963: Felicitas hat es geschafft, die grausamen Jahre im Nazideutschland zu überleben. Oft musste sie sich die kleinsten Verstecke suchen um zu überleben, Verfolgung und Hass drohte ihr mit ihren jüdischen Wurzeln überall.
Doch sie hat es geschafft, eine gute Anstellung als Fotografin zu bekommen. Unerwartet erhält sie einen Brief einer Anwaltskanzlei, dass sie Erbin eines Nachlasses im Süden der Vereinigten Staaten ist. Nach einigem Überlegen nimmt sie dann schließlich das Erbe an. Sie reist samt ihrem Hab und Gut in den Süden der USA – genauer gesagt nach Mississippi um dort das Erbe anzutreten. Sie freut sich ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und ist voller Hoffnung, auf ihren Neustart in ein neues Leben. Kaum dort angekommen, freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an. Alle Warnungen dies zu unterlassen, ignoriert sie. Doch die Welt um sie herum verändert sich immer mehr. Die Rassenunruhen beginnen mehr und mehr zu brodeln. Sie weiß irgendwann nicht mehr, wem sie noch Vertrauen schenken kann und bringt sich selber immer mehr in Gefahr….
Ich habe zu Beginn des Jahres den für mich ersten Roman der Autorin kennengelernt „Unter dem Mitternachtsmond.“ Das Buch und der wundervolle Schreibstil hatten mich damals schon so gepackt, dass ich es kaum erwarten konnte, bis jetzt das neue Buch erschienen ist.
Mit ihrem historischen Roman „Mehr als nur ein Traum“ entführt Elisabeth Büchle den Leser in den Süden der Vereinigten Staaten - an den Mississippi.
Alleine schon das Cover des Buches ist wunderschön oder man könnte auch dem Titel bereits hier zustimmen: Mehr als nur ein Traum!! Der Pick-Up, die unwegsamen Pisten eingebettet in die sich biegenden Bäume abgerundet von den traumhaften Magnolien und alles im Schatten des zarten Sonnenlichtes, welches sich den Weg durch die Bäume sucht.
Die Charaktere sind liebevoll, authentisch und detailliert ausgearbeitet. Auch die Beschreibungen der Schauplätze sind so bildlich dargestellt, dass man sich wie in die Geschichte reinversetzt fühlt. Als Leser erlebt man alle Schicksalsschläge der Protagonisten mit. Man liebt, leidet, fiebert und hofft, weint und lacht. Zum Ende hin spürt man immer mehr die Hoffnungslosigkeit mit und die Traurigkeit der sinnlosen Kämpfe zwischen Weißen und Schwarzen.
Die junge Felicitas hatte einen harten Überlebenskampf zu der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Mit ihrer liebevollen Art hat sie das Herz am rechten Fleck. Mit ihrer offenen, ehrlichen Art macht sie sich schnell Freunde, aber durch ihr großes Herz und die Liebe zu Menschen aller Rassen leider auch zugleich Feinde. Ihre etwas tollpatschige Art rettet ihr letztendlich in einer ausweglosen Situation das Leben. Landon Brown ist einer der örtlichen Deputys, er kennt die Gegend am Mississippi wie seine linke Westentasche, da er dort aufgewachsen ist. Die Bewohner in der Stadt und auch im Dorf sind im alle jahrelangen Wegbegleiter gewesen. Er scheint ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben, lässt aber niemand in die Karten schauen. Sein Partner Sam ist ein noch größeres Geheimnis. Birdie, Lily, Abner und die vielen weiteren schwarzen Bewohner des Dorfes draußen im Wald sind jeder auf seine Art ganz besondere liebenswerte Charaktere. Birdie ist besonders fest in ihrem Glauben zu Gott verankert. Ihr immerwährend großes Herz, ihre Geduld für jeden ein offenes Ohr zu haben und ihr unentwegter Wunsch Vergebung und Verzeihen in ihrem Leben wiederspiegeln zu lassen, machen sie zu einem ganz besonderen Menschen.
„Nein Tess, du hast aus deinem Herzen gehandelt. Daraus kann Dir niemand einen Vorwurf machen. Und du selbst darfst das ebenfalls nicht. Du trägst keine Schuld daran, dass die Seelen mancher Menschen gefangen sind in Hass und Vorurteilen.“

Nebenbei gibt es noch viele weitere Protogonisten, die der Geschichte immer neue Wendungen und stets Spannung verleihen. Erwähnenswert ist hier besonders noch Kerstin, Felicitas beste Freundin aus Deutschland. Sie spürt direkt, dass mit dem vermeintlichen Erbe irgendetwas nicht stimmen mag. Ihr Freund Christoph wurde nach Vietnam abkommandiert, hier ist auch ein Ort des Geschehens.
Die detailgetreuen landschaftlichen Beschreibungen der teils unberührten Natur und Gegend rund um den Mississippi mit seinen vielen kleinen Ausläufern runden diese wundervolle Geschichte ab. Ich habe mich während der ganzen Zeit gefühlt, als wäre ich Teil des Romans und Beobachter auf den unterschiedlichen Schauplätzen.
Bereits im Prolog geht es spannend los in die Geschichte. Die Autorin schreibt packend, flüssig und zugleich sehr einfühlsam. Der Spannungsbogen steigert sich im Laufe der Handlung immer mehr und erreicht seine Höhe passend zum finalen Ende.
Die historischen Hintergründe wurden von der Autorin sehr detailliert recherchiert und dargestellt. Der Roman hat drei Orte, die in der Geschichte alle miteinander verwoben sind: Deutschland, den Süden der USA und Vietnam. Teil der Geschichte sind auch historisch belegte Personen. Sehr gut finde ich, dass man zu diesen Personen weitere Informationen im Anhang lesen kann.
Viele Themen der damaligen Jahre sind in die Geschichte verarbeitet. Einen großen Teil nehmen die Rassenunruhen ein. Die Erniedrigungen und brutalen Kämpfe der Weißen gegen die Schwarzen. Inmitten dieser ganzen Unruhen Martin Luther, mit seinem Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit, Gleichberechtigung aller Rassen sowie Aufhebung der Rassengesetze.
Auch Teil der Geschichte sind die Verbindungen des Ku-Klux-Klans und seinen Machenschaften - der Klan durch den viel Angst und Schrecken verbreitet wurde unter den Menschen. Das brennende Kreuz ist ein markantes Symbol des rassistischen und gewalttätigen Geheimbundes und ist auch in dieser Geschichte passend eingearbeitet.
Geschickt eingewebt sind die christlichen Aspekte, die immer wieder in der Geschichte zu finden sind. Sie sind in keiner Weise aufzwängend sondern gut in das Geschehen verpackt. Gerade das Vertrauen in Gott, Hoffnung und Vergebung sind hier eindrucksvoll in die Szenen verwoben. Auch das Thema Gebet ist hier stimmig in die Geschichte mit eingebracht.
„Birdie sagt immer, dass Gott uns alle in einer wunderbaren Vielfalt geschaffen hat.“
„Mehr als nur ein Traum“ ist ein tiefgründiger, bewegender, historischer Roman der den Leser wie in einem Strudel mitzieht und lange nachhallt. Für mich hätte der Roman noch lange weitergehen können. Wie schon der Titel und das Cover es beschreibt, so ist die Geschichte tatsächlich ein Traum für einen Leser dieses Genre.
Ich vergebe 5 Sterne…... leider sind mehr nicht möglich, verdient hätte dieser Roman deutlich mehr. Er wird lange in Erinnerung bleiben und ist tatsächlich eines meiner absoluten Lieblingsbücher geworden.
Von mir gibt es ganz klar eine absolute Leseempfehlung!
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Miss Lila / (Veröffentlicht am 13.03.2018)
Mehr als nur ein Traum
Bad Tölz, 1963. Die 26-jährige Fotografin Felicitas Jecklin hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt – als einzige ihrer Familie. Nach reiflichen Überlegungen beschließt die manchmal etwas chaotische Felicitas, ihrem Leben eine neue Wendung zugeben und ein unerwartetes Erbe - ein Haus in Übersee - anzunehmen. Ihr Neufang in Mississippi steht jedoch unter keinem guten Stern, denn sie gerät mitten hinein in heftige Rassenkonflikte…

Elisabeth Büchle erzählt diesen Roman sehr ausdrucksvoll. Die Beschreibungen und Schilderungen sind detailreich und anschaulich, sie sind mitreißend und haben mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

Es gelingt der Autorin ganz hervorragend, die in den 1960er Jahren von der Rassenproblematik geprägte Gesellschaft der USA darzustellen und die vorherrschende Stimmung in dem kleinen Ort nahe Woodville/Mississippi wiederzugeben. Die Vorurteile und das Misstrauen gegenüber den Schwarzen werden genauso intensiv geschildert, wie die gewalttätigen Übergriffe, so dass man als Leser eine recht genaue Vorstellung davon bekommt, was die Menschen damals alles durchmachen mussten.

Elisabeth Büchle zeichnet das Bild einer mutigen jungen Frau. Felicitas besticht besonders durch ihre Vorurteilslosigkeit. Sie will sich den örtlichen Gepflogenheiten nicht beugen und versucht trotz aller Angriffe und Anfeindungen gegen sich, eine Brücke zwischen den Parteien zu bauen und legt sich dafür sogar mit Mitgliedern des Ku-Klux-Klans an, indem sie versucht, deren Identitäten aufzudecken.

Eine zusätzliche Portion Spannung bekommt der Roman sowohl durch die rätselhafte Erbschaft – während Felicitas versucht, in Amerika Fuß zu fassen, entdeckt ihre Freundin Kerstin, die als Notariatsgehilfin in Bad Tölz arbeitet, Ungereimtheiten in der Erbangelegenheit und versucht, diesen nach und nach auf die Spur zu kommen – wie auch durch das undurchsichtige Verhalten von Deputy Landon Brown, der Felicitas zwar sehr zugeneigt scheint, den aber eine mysteriöse Aura umgibt.

Die Akteure werden allesamt bunt und facettenreich beschrieben. Sie sind authentisch und ausdrucksstark. Selbst Nebenfiguren wirken überzeugend, wie zum Beispiel die dunkelhäutige Birdie, die mit ihrem tiefen Glauben und klugen Lebensweisheiten beeindruckt oder die resolute Dorothy, deren Auftritte mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Neben dem Geschehen in den USA und Kerstins Nachforschungen in Deutschland spielt ein dritter Part der Handlung in Südvietnam und hat den Drogenhandel während des Vietnamkrieges zum Thema.

Unterstrichen wird die fiktive Handlung durch eingebettete reale Ereigniise, wie zum Beispiel die Ermordung des Bürgerrechtsaktivisten Medgar Evers. Sehr gut gefallen haben mir auch die Zitate von Martin Luther King, die jedem der vier Abschnitte des Buches vorangestellt sind und die Geschichte abrunden.

„Mehr als nur ein Traum“ hat mich durchweg begeistert – ein aufwühlender und durch die Spannungselemente gleichermaßen unterhaltender Roman. Absolute Leseempfehlung!
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von dorli / (Veröffentlicht am 07.03.2018)
Beeindruckend
„...Würde die Menschheit jemals begreifen, dass Gott sie alle in ihrer Unterschiedlichkeit geschaffen hatte, weil er Freude daran hatte, das Leben so bunt und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten? Und das er alle seine Kinder liebt?...“

Das Buch beginnt im Jahre 1961 mit einem Mord. Dann wechselt die Geschichte ins Jahr 1963. Die 26jährige Felicitas arbeitet in einem Fotoatelier. Ihre Fotos sind gefragt. Felicitas hat jüdische Wurzeln und die Zeit der Naziherrschaft in verschiedenen Verstecken überlebt. Danach hat sie ein neues Leben angefangen. Ihre Freundin Kerstin arbeitet in einem Notariat und ist mit einem amerikanischen Offizier liiert. Da Felicitas davon ausgeht, dass niemand ihr neues Leben kennt, ist sie verwundert, als sie durch das Schreiben eines Anwalts von einer Erbschaft in Amerika erfährt. Eine Tante hat ihr ein Haus im Staate Mississippi hinterlassen. Nach einigem Hin und Herr entscheidet sie sich, die Erbschaft anzunehmen. Sie ahnt nicht, in welchen Hexenkessel sie geraten wird.
Die Autorin hat einen fesselnden und komplexen Roman geschrieben. Das Buch ließ sich nur schwer aus der Hand legen.
Die Protagonisten werden gut charakterisiert, Ich möchte mich auf die wichtigsten Personen beschränken. Das sind in erster Linie Felicitas und Landon.
Felicitas ist eine aufgeschlossene junge Frau. Natürlich hat sie ihre Vergangenheit geprägt. Das zeigt sich zum einen darin, dass sie zu schnellen und spontanen Entschlüssen neigt, zum anderen bleibt ihre Herkunft ihr Geheimnis, von dem nur ihre Freundin Kerstin weiß.
Landon arbeitet als Sheriff. Er ist nach dem Tod seiner Eltern in dem Haus aufgewachsen, welches Felicitas geerbt hat. Im Ort hat er das Sagen, scheint aber eine zweite Identität und einen besonderen Auftrag zu haben. Darauf deutet der eine oder andere Satz am Anfang hin.
Eine Protagonistin hat mich besonders beeindruckt. Deshalb möchte ich sie erwähnen. Es ist Birdie, eine ältere schwarze Frau. Ihre Lebensweisheit, ihr tiefer Glaube und ihr Verständnis für die Widrigkeiten des Lebens haben mich beeindruckt. Das Eingangszitat stammt von ihr. Ein zweites Zitat möchte ich hier ergänzen:

„...Gott verzeiht mir Tag für Tag … meine Fehler und Unzulänglichkeiten, das Böse in meinem Herzen. Wie könnte ich dir dann meine Vergebung vorenthalten?...“

Felicitas Erbe liegt einsam außerhalb des Ortes. Auf den Weg dorthin kommt sie an einem Dorf der schwarzen Bevölkerung vorbei. Unvoreingenommen geht sie auf die Menschen zu.
Zwei Ereignisse beeinflussen die Handlung entscheidend im Hintergrund. Das ist zum einen der Kampf von Martin Luther King für gleiche Rechte der Schwarzen, aber auch die ersten Stationierungen amerikanischer Soldaten in Vietnam. Der Autorin gelingt es, diese historischen Ereignisse gekonnt mit dem Leben eines kleinen Ortes im Staate Mississippi zu verbinden, wo die Männer mit den weißen Kutten ihr ganz eigenes Recht schaffen wollen.
Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er zeugt vom Können der Autorin. Das zeigt sich zum Beispiel darin, dass es über Felicitas früheres Leben nur wenige Sätze gibt und trotzdem spielt es permanent eine Rolle. Die Autorin erwähnt kaum, was geschehen ist, lässt es aber in Felicitas Gefühlen sehr lebendig werden. Emotionen wie Beklemmung und Angst, Felicitas Reaktionen in engen Räumen, ihre stilles Beten in schwierigen Situationen sagen mehr als viele Worte.
Sie, die selbst Ausgrenzung erlebt hat, sieht nicht ein, warum sie die Dorfbewohner meiden soll. Sie ahnt nicht, welch Macht Hass und Menschenverachtung entfalten können. Für Felicitas zählen Menschenwürde und Gerechtigkeit. Doch bald weiß sie nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Landon scheinen die Aufklärung der Vorkommnisse nicht sehr am Herzen zu liegen. Als Fotografin ist Felicitas eine exzellente Beobachterin. Aber ihr Wissen ist nicht gefragt, ja für sie selbst hochgefährlich.
Zu den Höhepunkten gehören für mich die tiefgehenden Gespräche zwischen Felicitas und Birdie. Warum, habe ich schon weiter oben ausgeführt.
Ganz anders wirken die Dialoge zwischen Felicitas und Landon. Hier schwingt stellenweise ein feiner Humor mit, manchmal wirken sie wie ein Schlagabtausch und oft haben beide Probleme, zu verbergen, dass sie sich eigentlich anziehend finden. In seinen Warnungen wird Landon sehr deutlich, wie das folgende Zitat beweist:

„...Du bist in Mississippi. Hier besitzt jeder Junge spätestens ab seinem 10. Lebensjahr ein Gewehr!...“

Der hohe Spannungsbogen wird durch die komplexen Beziehungen im Ort, die lange unausgesprochene Geheimnisse im Hintergrund und das gegenseitige Misstrauen der beiden Bevölkerungsgruppen getragen.
Das Buch besteht aus dem Prolog und vier Teilen. Jedem Teil sind einige Worte aus der Rede Martin Luther Kings vorangestellt. Der Gegensatz zwischen seinen Träumen und dem praktischen Leben zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Eine Liste der historischen Personen, ein informativer Nachwort zu den geschichtlichen Ereignissen und ein kurzer Anhang ergänzen die Geschichte.
Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie hat mich tief berührt. Parallelen zur Gegenwart werden unterschwellig geschickt spürbar. Die abschließenden Worte darf nochmals Birdie haben:

„...Vertraue auf Gott, mein Mädchen. Er kann aus Schlechtem Gutes machen...“
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von mabuerele / (Veröffentlicht am 06.03.2018)
Spannend, berührend, nachdenklich machend
Anfang der 1960er Jahre: Die Fotografin Felicitas Jecklin hat, wie viele Menschen mit jüdischen Wurzeln, Schlimmes während der Nazizeit erlebt. Aus heiterem Himmel erreicht sie die Nachricht, dass sie ein Haus am Mississippi geerbt hat. Impulsiv entscheidet sie sich, im Süden der USA ein neues Leben zu beginnen. Sie freundet sich gleich mit ihren schwarzen Nachbarn an – und macht sich dadurch bei den Weissen gleich Feinde. Die Weissen sind die Guten, die Schwarzen die Bösen? Felicitas will sich nicht verbieten lassen, mit wem sie Umgang pflegt. Die Stimmung heizt sich auf und bald kommt es zu ersten Eskalationen…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover, ein hochwertiger fester Einband, ein dichtgedrängtes Layout.

Für mich ist es das zweite Buch der Autorin, nach „Unter dem Mitternachtsmond“. Jenes Buch hat mich sehr begeistert und so habe ich mich sehr auf die neue Geschichte gefreut.

Felicitas ist ein impulsiver Mensch, manchmal wirkt sie etwas naiv. Eigentlich erstaunlich, dass sie – bei allem, was sie erlebt hat – noch an das Gute im Menschen glaubt. Doch eigentlich brauchen wir viel mehr solche Menschen, die trotz aller Erlebnisse offenen Herzens auf andere zugehen, und sich nicht verbittert abwenden. Landon ist in der Stadt am Mississippi aufgewachsen, war zu Ausbildungszwecken weg und kam dann als Deputy wieder zurück in seine Heimat. Er weiss genau, wie „seine“ Leute in der Stadt über die Schwarzen im Dorf denken; daher versucht er – wie viele andere auch –, Felicitas den Kontakt mit den Schwarzen auszureden.
In den grösseren Nebenrollen sind u.a. Kerstin Müller, Felicitas‘ Freundin, sowie Christopher Keating, Kerstins Freund.
Zuweilen spielt die Geschichte an drei verschiedenen Orten gleichzeitig: in Deutschland, wo Kerstin einigen Unstimmigkeiten betr. Erbfall nachgeht; am Mississippi, wo Felicitas sich ihr neues Leben aufbaut; in Vietnam, wohin Christopher und Brian abkommandiert wurden.

Es hat sehr viele Dinge, die mich nachdenklich gemacht haben, z.B.
- Problematik Schwarz vs. Weiss, Rassentrennung: Unvorstellbar, dass es im Lebensmittelladen tatsächlich zwei verschiedene Preise gab: einmal den regulären Preis für die Weissen und einen deutlich höheren Preis für die Schwarzen! Oder, dass die Schwarzen sich nicht auf die gleiche Bank setzen dürfen, wie die Weissen.
- Ku-Klux-Klan: Ich habe mich aufgrund dieser Lektüre noch ein bisschen zu dem Thema im Internet schlau gemacht. Es ist einfach erschreckend, was man da über diesen Klan erfährt!
- Vergebung: Es ist sehr berührend, wie die Schwarzen trotz aller Tragödien und Ungerechtigkeiten an ihrem Glauben festhalten und immer wieder vergeben.

Die Art, wie die Autorin Personen, Dinge und Situationen beschreibt, hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war sehr lebendig, spannend, gut recherchiert, und so lief vor meinem inneren Auge ein wahrer Film ab. Immer wieder habe ich mich gefragt „was kommt denn jetzt noch?“ und „wem kann Felicitas eigentlich trauen?“. Ich habe mich jedoch auch gewundert, wieso ich mit dem Lesen nicht so schnell vorwärtskam, wie gewohnt. Die Lösung ist, dass ein eher dichtgedrängtes Layout gewählt wurde, das mehr Zeichen pro Zeile und auch mehr Zeilen pro Seite hat, als ein Vergleichsbuch. Dieses Buch hier hat rund ein Viertel mehr Zeichen, als das von mir gewählte Vergleichsbuch (gleiche Grösse, gleicher Umfang). Bei einem luftigeren Layout – was ich absolut bevorzugen würde – käme man daher locker auf 560 Seiten. Ich vergebe trotzdem sehr gerne 5 Sterne – mehr geht ja nicht – und bedanke mich für schöne, berührende, spannende und nachdenklich machende Lesestunden.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von peedee / (Veröffentlicht am 05.03.2018)
ICH HABE EINEN TRAUM…
ICH HABE EINEN TRAUM…

„Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden.“ (Martin Luther King)

„Gott hat uns alle in einer wunderbaren Vielfalt geschaffen. Nur nehmen wir Menschen diese Vielfalt nicht zum Anlass, uns daran zu erfreuen, voneinander zu lernen und die Welt abwechslungsreich, schön und bunt zu gestalten, sondern wir lassen zu, dass Fremdartigkeit uns Angst macht, sogar abstößt und Misstrauen hervorruft.“ (Felicitas Jecklin)

Die talentierte Fotografin jüdischer Herkunft weiß, wovon sie spricht, denn ihre eigene Kindheit in Nazi-Deutschland war von Diskriminierung, Hass und Verfolgung geprägt. Die unvermutete Erbschaft eines Hauses in Wilkinson County, Mississippi, eröffnet Felicitas eine völlig neue Perspektive. Die chaotisch veranlagte und impulsive junge Frau kündigt ihren Job und verabschiedet sich von ihrer Freundin, um das Erbe in Übersee anzutreten. Aufgrund ihrer humorvollen und ehrlichen Art gewinnt Felicitas in ihrer neuen Heimat sehr rasch viele Sympathien, sie zeigt keinerlei Scheu, auf andere zuzugehen. Dass sie hierbei jedoch keinen Unterschied zwischen Menschen mit weißer und schwarzer Hautfarbe macht, ist in Zeiten der Rassentrennung in den Südstaaten vielen ein Dorn im Auge. Durch ihr Engagement nach dem Tod eines kleinen schwarzen Jungen zieht Felicitas die Aufmerksamkeit einer grausamen rassistischen Vereinigung auf sich, die eine Gleichberechtigung der Schwarzen mit aller Macht verhindern möchte. Die Gesetzeshüter vor Ort haben alle Hände voll zu tun, als die Ereignisse sich zuspitzen und die Übergriffe auf die schwarze Bevölkerung zunehmen. Und obgleich Sheriff John Johansen und Sheriff Landon Brown charmant und entgegenkommend scheinen, weiß Felicitas bald nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Bei einer genaueren Überprüfung treten Ungereimtheiten in den Nachlasspapieren dieser Erbschaft zu Tage und Felicitas mutiert zum Spielball gefährlicher unbekannter Akteure.

Bereits im Prolog wird der Grundstein für einen gewissen Spannungsbogen gelegt. Eine Frau mittleren Alters wird im Spätsommer des Jahres 1961 unterwegs zu einem von Schwarzen bewohnten Dorf erschossen. Mit dem unerwarteten Erbe der Protagonistin Felicitas Jecklin steigt die Autorin in ihre Geschichte ein und begibt sich hierbei in das Jahr 1963. Sie zeichnet das Bild einer alleinstehenden und unabhängigen Fotografin, die äußerst vielschichtig und durch ihre traumatische Vergangenheit geprägt ist, aber dennoch vorurteilsfrei und offen auf andere zugeht. Ihre Hilfsbereitschaft und der mutige, selbstlose Einsatz für ihre Mitmenschen zeichnen sie als warmherzige und mitfühlende Frau aus. Mit der Person des Sheriffs Landon Brown präsentiert Elisabeth Büchle die männliche Hauptfigur ihres Buches. Der große, stattliche Mann ist schwer zu durchschauen und seine Motive und Handlungen gaben mir einige Male Rätsel auf. Die Charakterisierung der vielen Nebenfiguren ist der Autorin ebenso treffend gelungen wie jene ihrer Protagonisten. Meine besondere Zuneigung galt der lebenserfahrenen und zutiefst gläubigen Greisin namens Birdie sowie ihrer Enkeltochter Lily.

Die Handlung findet im Zeitraum zwischen 1961 und 1974 statt und wird in fünf Kapitel erzählt, wobei Elisabeth Büchle geschichtliche Hintergründe und historische Persönlichkeiten gekonnt mit der Handlung verbindet. Die Rassentrennung im Süden der USA wird ebenso thematisiert wie die Problematik der eskalierenden Prostitution und des Drogenkonsums in Südvietnam vor Ausbruch des Vietnamkrieges. Wie auch in den anderen Romanen der christlichen Bestsellerautorin Elisabeth Büchle hat in diesem Buch der Glaube an Gott eine wichtige Position inne. Speziell Birdie findet durch ihre Gebete, ihren unerschütterlichen Glauben, ihre gelebte Nächstenliebe und ihre Bereitschaft zur Vergebung stets die richtigen Worte für ihre Mitmenschen.

Fazit: Mit „Mehr als nur ein Traum“ ist der Autorin aus meiner Sicht ein faszinierender, sehr tiefgründiger Roman in wunderschönem Schreibstil und mit ungewöhnlich hohem Spannungsniveau gelungen. Die bildhafte Beschreibung der beeindruckenden Landschaft am Ufer des Mississippi und ausgezeichnet recherchierte historische Fakten, gepaart mit tiefen Emotionen und überzeugenden Figuren laden förmlich dazu ein, der Autorin in die Südstaaten zu folgen und ein mitreißendes Abenteuer an der Seite ihrer Protagonisten zu erleben.

Ich bedanke mich für ein grandioses Leseerlebnis und hervorragende Unterhaltung auf sehr hohem Niveau.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von LEXI / (Veröffentlicht am 05.02.2018)

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Beschreibung

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Felicitas hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt die junge Frau Anfang der 1960er-Jahre in den Süden der Vereinigten Staaten, mitten hinein in die brodelnden Rassenunruhen. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an - und macht sich damit rasch Feinde, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Welchem ihrer neuen Nachbarn kann sie trauen? Ein riskantes Verwirrspiel inmitten der aufgeheizten Stimmung am Mississippi nimmt seinen Lauf ...

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