Das Licht scheint in die Finsternis

Das Licht scheint in die Finsternis
Roman
Jonathan kann das Erbe seiner verstorbenen Mutter nur gemeinsam mit seinem Bruder antreten, der vor 15 Jahren spurlos verschwand. Also begibt er sich auf die Suche nach ihm ... Ein Kommissar auf der Jagd nach einem der gefürchtetsten Unterweltbosse Berlins, eine junge Krankenschwester mit einer furchtbaren Narbe im Gesicht und ein Mann ohne Gedächtnis in einer verlassenen Festung mitten in der Wüste - sie alle sind durch ein schreckliches Ereignis mit Jonathan verbunden.
Bestellnummer: 817463
EAN: 9783957344632
Produktart: Buch
Veröffentlichungsdatum: 01/2018
Format: 14 x 22 cm
Einbandart: geb., Schutzumschlag
Seitenzahl: 352
Verlag: Gerth Medien
Autor/Interpret: Thomas Franke
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Du bist dein eigener Gefangen
Du bist dein eigener Gefangener

Helena Brendel ist Mutter von zwei Söhnen. Jonathan stammt aus ihrer zweiten Ehe mit Jürgen Brendel, er betreibt mit einer guten Freundin eine Literaturagentur. Sein Halbbruder Maik, der Sohn von Helenas geschiedenen Mann Frank Täschner, verschwand nach einem fürchterlichen Streit und ist bereits seit 15 Jahren wie vom Erdboden verschluckt. Nach dem Tod von Helena muss Jonathan seinen Bruder nun aufgrund der Testamentsbedingungen ausfindig machen, um das Erbe antreten zu können. Er sichtet alte Unterlagen und begibt sich auf die Suche nach Spuren, die Maik hinterlassen haben könnte.

Polizeihauptkommissar Thorsten Boddien investierte die letzten beiden Jahre in die Suche nach „El Nino“, einem gefürchteten Unterweltboss und einem Phantom, das mit der Polizei Katz und Maus spielt. Der mysteriöse und mächtige Mann ist der führende Kopf der organisierten Kriminalität, er gilt als vollkommen unberechenbar und äußerst gefährlich. Thorsten Boddien gelingt es schließlich, Alexander Wolkow als Undercoveragent in das Umfeld von El Nino einzuschleusen, bei einer Verfolgungsjagt eskaliert die Situation jedoch und die Folgen für Alex sind fatal. Nun ist die Ergreifung dieses gefürchteten Verbrechers für den Kommissar auch zu einem persönlichen Anliegen geworden und der Mann schwört sich, El Nino zu fassen.

Ein Kerker aus Stein, an einem rätselhaften Ort, umgeben von Felsen und Wüstensand. Ein Mann, der sich „Sokjan“ (Suchender) nennt und herauszufinden versucht, wo er sich befindet. Er trifft auf merkwürdige Gestalten, und befreit einen verwahrlosten Jungen namens Faith.

Thomas Franke erzählt seine Geschichte in verschiedenen Handlungssträngen und verwendet als Einstieg in seine Geschichte ein folgenschweres Telefongespräch zwischen Helena Brendel und ihrem Ex-Ehemann Frank, das eine Katastrophe auslöst. In vielen Rückblenden erfährt man Details über die Familie, das Leben der beiden Söhne und jener Menschen, die deren Wege kreuzen. Jonathan Brendel strengt die Suche nach seinem jahrelang vermissten Halbbruder an, der seine Spuren geschickt verwischt hat und sichtlich nicht gefunden werden möchte. Dabei lernt er verschiedene Menschen kennen, bei denen eine Verbindung zu Maik besteht. Der hohe Stellenwert des Glaubens wird vordergründig durch eine alte Diakonisse namens Maggy und die Diakonieschwester Mara ins Buch eingebracht und spielt auch im zweiten Handlungsstrang eine bedeutende Rolle. Dieser befasst sich mit den Ereignissen in der mysteriösen Festung mitten in der Wüste und zieht sich durch das gesamte Buch, bis die losen Fäden letztendlich verknüpft werden und dem Leser der große Zusammenhang offenbart wird. Schließlich stellt die Polizei unter Thorsten Boddien ihre eigenen Recherchen an – und das Krankenhaus, in dem der schwerverletzte Undercoveragent und ein unbekannter Mann, der schwer verletzt an einem Flussufer aufgefunden wurde, steht schließlich im Zentrum des Geschehens.

Der Schreibstil dieses Buches war flüssig und einnehmend, die Thematik interessant. Mich hat jedoch die nicht zu knappe Verwendung der Gossensprache in diesem Buch massiv gestört - ich persönlich mag es einfach nicht, wenn ich in einem Buch aus einem christlichen Verlag permanent Ausdrücke wie „Scheiße“ oder „Arschloch“ lesen muss. Ich erahnte als Leser zudem bereits sehr früh die wahre Identität des berüchtigten „El Nino“ und vermisste den relativ hohen Spannungsbogen, den ich aus anderen Büchern dieses Autors gewohnt bin.

Fazit: Thomas Franke legt mit seiner Neuerscheinung „Ein Licht scheint in die Finsternis“ erneut einen höchst interessanten Spannungsroman vor, der mich nicht nur sehr gut unterhalten hat, sondern bei dem ich auch ganz besonders auf den hohen Stellenwert des Glaubens hinweisen möchte.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von LEXI / (Veröffentlicht am 29.03.2018)
Der Weg aus der Finsternis
Jonathans Mutter hat ihm und seinem Bruder eine größere Summe vermacht, jedoch unter einer Bedingung: Sie müssen das Erbe gemeinsam antreten. So macht sich Jonathan auf die Suche nach seinem seit 15 Jahren verschollenen Bruder. Er ahnt nicht, dass auch die Polizei Maik sucht, denn er ist ein gefürchteter Drogenboss.
Bei seiner Suche begegnet Jonathan der hübschen Krankenschwester Mara, die von einem Geheimnis aus der Vergangenheit gequält wird.
In einem anderen Erzählstrang erwacht ein Mann ohne Gedächtnis in einem Grab in einer verlassenen Burg. Doch ganz verlassen ist diese nicht - wer ist der kleine Junge, der behauptet, sein Bruder zu sein? Kann er ihm trauen? Und wer ist die Bestie? Viel mehr will ich nicht verraten, aber diese Worte machen schon deutlich, dass es hier mystischer zugeht als im Haupterzählstrang.
Franke erzählt eine interessante Geschichte über zwei ungleiche Brüder, Hass und Vergebung und das, was im Leben wirklich zählt.
Die Figuren werden sehr glaubhaft geschildert, niemand ist hier nur gut oder nur schlecht. Die unterschiedlichen Handlungsstränge sind durch unterschiedliche Schriftarten voneinander abgegrenzt und erst allmählich wird klar, wie alles zusammenhängt. Dadurch bleibt das Buch spannend, auch wenn der Leser manche Lösung bereits vor den Protagonisten kennt.
Ich habe schon einige Bücher von Franke gelesen, auch dieses gefällt mir wieder sehr gut. Der Autor schreibt spannend, die Story ist ungewöhnlich und komplex, die Charaktere sind gut herausgearbeitet und ihre persönliche Weiterentwicklung glaubhaft erzählt.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von ckleseratte / (Veröffentlicht am 13.03.2018)
Das Licht scheint in die Finsternis
Berlin. Jonathan Brendel ist Inhaber einer kleinen Agentur. Finanziell geht es ihm mehr schlecht als recht – da kommt eine unerwartet hohe Erbschaft wie gerufen. Doch seine Mutter hat in ihrem Testament eine Bedingung gestellt: Jonathan kann das Erbe nur gemeinsam mit seinem Bruder Maik antreten. Doch Maik ist seit 15 Jahren spurlos verschwunden…

Ein viele Jahre zurückliegendes Erlebnis hält Krankenschwester Mara immer noch gefangen. Ein schreckliches Unrecht ist damals geschehen und hat ihre Seele in Ketten gelegt. Als ein Schwerverletzter in die Notaufnahme eingeliefert wird, trifft die Erinnerung an die Ereignisse sie mit voller Wucht…

Hauptkommissar Thorsten Boddien ist auf der Jagd nach dem gefürchteten Unterweltboss El Niño. Boddien hat sich einen raffinierten Plan ausgedacht, um den untergetauchten Verbrecher festsetzen zu können…

Ein weiterer Handlungsstrang spielt auf einer anderen Ebene. Man befindet sich in einer Festung mitten in einer Wüste. Die Atmosphäre in der Festung ist trostlos, eine dunkle Bedrohung schwebt über allem. Hier lernt man Sokjan kennen. Sokjan hat sein Gedächtnis verloren. Er versteht nicht, warum er sich an diesem verlassenen Ort befindet und macht sich auf die Suche nach Antworten. Dafür muss er verschlungene, ihn immer wieder verwirrende Wege gehen. Sokjan erlebt während seiner Suche einen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Hell und Dunkel, zwischen Licht und Finsternis – und muss schließlich eine Entscheidung treffen…

In „Das Licht scheint in die Finsternis“ erzählt Thomas Franke eine spannende Geschichte von einem verlorenen Sohn. Es geht in diesem Buch um Sünde, um Schuld und Vergebung und um die Kraft des Glaubens.

Der Roman hat mich von der ersten Seite an fest im Griff gehabt. Thomas Franke hat einen sehr mitreißenden Schreibstil. Die Beschreibungen sind intensiv, die Schilderungen durchweg bildhaft und die Figuren allesamt ausdrucksstark. Die Geschichte ist nicht nur fesselnd wie ein Krimi, sondern auch äußerst gefühlvoll und tiefgründig. Sowohl die Ereignisse rund um Jonathan und Mara wie auch die Vorkommnisse in der Festung haben mich mit den Akteuren mitfiebern lassen und mich am Ende tief beeindruckt zurückgelassen. Ein großartiges Leseerlebnis.
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von dorli / (Veröffentlicht am 02.03.2018)
Spannend und geheimnisvoll
»Hass zieht die Dunkelheit an. Er gibt deinem Feind Macht über dich. Wenn du jemanden hasst, wird er dich begleiten, wo immer du auch bist.« (S. 339)

Thomas Franke hat einen Roman geschrieben, der mich neugierig machte. Was würde mich erwarten? Und was hat das geheimnisvolle Cover mit der Handlung zu tun? Denn zunächst sieht es gar nicht danach aus, als könnte eine Burg eine Rolle spielen.

Während des Lesens schlüpft man in wechselnde Szenen und Perspektiven. Da ist z.B. Jonathan, der gerade im Begriff ist, ein großes Vermögen von seiner verstorbenen Mutter zu erben. Doch das Erbe ist an die Bedingung geknüpft, dass er es gemeinsam mit seinem Halbbruder Maik antritt - den er seit mind. 15 Jahren nicht mehr gesehen hat.

Dann ist da Mara, eine Krankenschwester und Hauptkommissar Boddien. Dieser befindet sich auf der Jagd auf einen berüchtigten Drogenboss namens El Niño... Und noch ein paar Figuren mehr, deren Namen ich der Spannung wegen nicht verraten möchte. Ihr Schicksal ist anfangs nur lose, später allerdings sehr eng miteinander verknüpft.

Die trutzige Burg vom Cover wird Setting in düsteren traum- oder parabelhafte Sequenzen einer Romanfigur, die sich kapitelweise in die Handlung einfügen.

Ich hatte häufig das Gefühl in eine Krimiserie einzutauchen, wobei dies kein klassischer Krimi ist. Eine kleine Liebesgeschichte ist ebenfalls vertreten, ebenso wie der Glaube an Gott. Mara ist diejenige, die den Anstoß dazu gibt. Sie regt Jonathan zum Nachdenken an und seine Einstellungen zu hinterfragen.

Das Buch liest sich flüssig weg und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Es kommen ein paar »Kraftausdrücke« vor, was vielleicht nicht jeder mag (deswegen erwähne ich es). Mich hat es an solchen Stellen umso mehr an einen TV-Krimi erinnert. ;)

Ein Roman, der (Ent-)Spannung bietet und zur Reflexion anregt!
Gesamtmeinung:
Kundenmeinung von Susanne Degenhardt / Smilla507 / (Veröffentlicht am 01.02.2018)

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Beschreibung

Details

Jonathan Brendel kann es kaum fassen, als er von dem kleinen Vermögen erfährt, das seine Mutter ihm nach ihrem Tod hinterlassen hat. Die Sache hat allerdings einen Haken: Er kann dieses Erbe nur gemeinsam mit seinem Bruder antreten, der vor 15 Jahren spurlos verschwunden ist. Noch ahnt er nicht, was ihn erwartet, als er sich auf die Suche begibt.

Ein Kommissar auf der Jagd nach einem der gefürchtetsten Unterweltbosse Berlins, eine junge Krankenschwester mit einer furchtbaren Narbe im Gesicht und ein Mann ohne Gedächtnis in einer verlassenen Festung mitten in der Wüste - sie alle sind durch ein schreckliches Ereignis mit Jonathan verbunden. Und schon bald muss jeder von ihnen eine tiefgreifende Entscheidung treffen ...

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Mit seinem Debüt-Roman Das Haus der Geschichten hat sich Thomas Franke vor Jahren schlagartig einen Namen gemacht. Seine Romane stehen für eine kreative und gleichzeitig tiefgründige Mischung von Glaubens- und Spannungselementen. Das stellt auch dieser Roman eindrucksvoll unter Beweis.

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