Patrick Schwarzenbach (Autor / Autorin)

Harry

Eine Novelle

Es ist schon weit nach Mitternacht. Harry stolpert durch das Labyrinth und über die ungleichen Steine der Zürcher Altstadt. «Ich finde dich, auch wenn du in deinem eigenen Leben fehlst», hat er seiner Tochter versprochen. Die Erinnerungen an sie verzögern und dehnen den Weg. Die Zeit scheint spröde und brüchig zu sein. Nach einer Vernissage im Kunsthaus, einem Bier mit Toni und dem Indianer sowie dem Besuch einiger altbekannter Geister sitzt er nun auf einer Bank unter einer Linde und schaut in die langsam fliessende Limmat. Wo könnte er Ronja noch suchen? In Patrick Schwarzenbachs Novelle überkreuzen sich die Wege eines einsam suchenden Vaters mit der Geschichte der Stadt – auf der Suche nach Antworten auf die letzten Fragen des Lebens. «Die Augen halb geschlossen sitzt er da, müde, in seinen Mantel gewickelt. Mit lang­samen Bewegungen reibt er sich die Augen, mit einer Hand fährt er sich über Gesicht und Bart. Er schaut zum Rondell und tief in die Zeit hinein.»
Bestellnummer: 9783290220884
EAN: 9783290220884
Urheber: Patrick Schwarzenbach (Autor / Autorin)
Produktart: Buch
Einbandart: Softcover
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 120 Seiten
veröffentlicht: 01.09.2026
Abmessungen: 12.5 x 20 cm

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Es ist schon weit nach Mitternacht. Harry stolpert durch das Labyrinth und über die ungleichen Steine der Zürcher Altstadt. «Ich finde dich, auch wenn du in deinem eigenen Leben fehlst», hat er seiner Tochter versprochen. Die Erinnerungen an sie verzögern und dehnen den Weg. Die Zeit scheint spröde und brüchig zu sein. Nach einer Vernissage im Kunsthaus, einem Bier mit Toni und dem Indianer sowie dem Besuch einiger altbekannter Geister sitzt er nun auf einer Bank unter einer Linde und schaut in die langsam fliessende Limmat. Wo könnte er Ronja noch suchen?
In Patrick Schwarzenbachs Novelle überkreuzen sich die Wege eines einsam suchenden Vaters mit der Geschichte der Stadt – auf der Suche nach Antworten auf die letzten Fragen des Lebens.

«Die Augen halb geschlossen sitzt er da, müde, in seinen Mantel gewickelt. Mit lang­samen Bewegungen reibt er sich die Augen, mit einer Hand fährt er sich über Gesicht und Bart. Er schaut zum Rondell und tief in die Zeit hinein.»
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