Clemens Sedmak (Autor / Autorin)
Einzigartigkeit
Anatomie eines Leitbegriffs
„Du bist einzigartig“ gehört zu den stärksten Aussagen, die Menschen einander machen können. Doch was sagen wir eigentlich, wenn wir jemanden als einzigartig bezeichnen? Geht es um Individualität, um Unvergleichbarkeit, um Würde oder um etwas noch Grundsätzlicheres?Dieses Buch verfolgt die Geschichte eines Begriffs, der für unser Selbstverständnis als Menschen zentral geworden ist. Von der Antike über Augustinus, Duns Scotus und die Romantik bis hin zu Hannah Arendt, modernen Menschenrechtsdiskursen und aktuellen Fragen von Identität und Anerkennung entfaltet es eine Philosophie der Einzigartigkeit.Dabei zeigt der Autor, dass Einzigartigkeit weit mehr ist als ein Ausdruck persönlicher Besonderheit. Sie beschreibt die Unersetzbarkeit jedes Menschen, die Grenzen von Vergleich und Kategorisierung sowie die ethische Verpflichtung, Menschen in ihrer individuellen Wirklichkeit wahrzunehmen. Liebe, Respekt und Menschenwürde erscheinen aus dieser Perspektive als unterschiedliche Formen der Anerkennung des Einzigartigen.Mit zahlreichen Beispielen aus Literatur, Geschichte, Erinnerungskultur, Medizin und Recht verbindet das Buch philosophische Reflexion mit gesellschaftlicher Relevanz. Es lädt dazu ein, neu darüber nachzudenken, was es bedeutet, einen Menschen wirklich zu sehen und warum die Anerkennung von Einzigartigkeit zu den wichtigsten Aufgaben einer humanen Gesellschaft gehört.
Bestellnummer:
9783451039041
EAN:
9783451039041
Urheber:
Clemens Sedmak (Autor / Autorin)
Verlag:
Verlag Herder GmbH
Produktart:
Buch
Einbandart:
Hardcover
Auflage:
1
Sprache:
Deutsch
Seitenzahl:
320 Seiten
veröffentlicht:
18.05.2027
Abmessungen:
13.5 x 21.5 cm
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32,00 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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„Du bist einzigartig“ gehört zu den stärksten Aussagen, die Menschen einander machen können. Doch was sagen wir eigentlich, wenn wir jemanden als einzigartig bezeichnen? Geht es um Individualität, um Unvergleichbarkeit, um Würde oder um etwas noch Grundsätzlicheres?Dieses Buch verfolgt die Geschichte eines Begriffs, der für unser Selbstverständnis als Menschen zentral geworden ist. Von der Antike über Augustinus, Duns Scotus und die Romantik bis hin zu Hannah Arendt, modernen Menschenrechtsdiskursen und aktuellen Fragen von Identität und Anerkennung entfaltet es eine Philosophie der Einzigartigkeit.Dabei zeigt der Autor, dass Einzigartigkeit weit mehr ist als ein Ausdruck persönlicher Besonderheit. Sie beschreibt die Unersetzbarkeit jedes Menschen, die Grenzen von Vergleich und Kategorisierung sowie die ethische Verpflichtung, Menschen in ihrer individuellen Wirklichkeit wahrzunehmen. Liebe, Respekt und Menschenwürde erscheinen aus dieser Perspektive als unterschiedliche Formen der Anerkennung des Einzigartigen.Mit zahlreichen Beispielen aus Literatur, Geschichte, Erinnerungskultur, Medizin und Recht verbindet das Buch philosophische Reflexion mit gesellschaftlicher Relevanz. Es lädt dazu ein, neu darüber nachzudenken, was es bedeutet, einen Menschen wirklich zu sehen und warum die Anerkennung von Einzigartigkeit zu den wichtigsten Aufgaben einer humanen Gesellschaft gehört.
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