Martin Heide (Autor / Autorin)

Der einzig wahre Bibeltext?

Erasmus von Rotterdam und die Frage nach dem Urtext

Die Frage nach einer guten Übersetzung ist auch immer eine Frage nach dem griechischen Grundtext. Im Zuge der Reformation besorgte Erasmus von Rotterdam erstmals eine gedruckte Ausgabe des griechischen Neuen Testaments, die noch lange Zeit danach in Gebrauch blieb. Heute stellt wohl der von Nestle-Aland herausgegebene Grundtext die bekannteste Ausgabe des Neuen Testaments dar. Manche Übersetzungen ziehen den reformatorischen Text vor, andere den modernen Text, wieder andere suchen einen Kompromiß zwischen beiden. Der Orientalist und Philologe Martin Heide hat zahlreiche Indizien dafür zusammengetragen, daß der von Erasmus erstellte Text (oder der textus receptus) auf jeden Fall revidiert werden mußte. Dabei zeigt er dessen Unterschiede zur Mehrheit der griechischen Textzeugen auf. Der Entstehung dieser Handschriftenmehrheit geht der Autor im zweiten Teil des Buches nach. Außerdem plädiert er für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem griechischen Grundtext und für eine möglichst wortgetreue Übersetzung. "Alle, die am griechischen Neuen Testament interessiert sind, können nun dankbar auf diese klare und gründliche Studie über die Entstehung des textus receptus zurückgreifen."Dr. P.J. Williams, University of Aberdeen Martin Heide ist Mitarbeiter an einem interdisziplinären Forschungsprojekt (Ludwig-Maximilians-Universität, München) und an der Editio Critica Maior (Institut für Neutestamentliche Textforschung, Münster) mit.
Bestellnummer: 9783933372864
EAN: 9783933372864
Urheber: Martin Heide (Autor / Autorin)
Verlag: VTR
Produktart: Buch, PB
Einbandart: Softcover
Auflage: 5
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 357 Seiten
veröffentlicht: 15.11.2006
Abmessungen: 14.8 x 21 cm

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Die Frage nach einer guten Übersetzung ist auch immer eine Frage nach dem griechischen Grundtext. Im Zuge der Reformation besorgte Erasmus von Rotterdam erstmals eine gedruckte Ausgabe des griechischen Neuen Testaments, die noch lange Zeit danach in Gebrauch blieb. Heute stellt wohl der von Nestle-Aland herausgegebene Grundtext die bekannteste Ausgabe des Neuen Testaments dar.
Manche Übersetzungen ziehen den reformatorischen Text vor, andere den modernen Text, wieder andere suchen einen Kompromiß zwischen beiden. Der Orientalist und Philologe Martin Heide hat zahlreiche Indizien dafür zusammengetragen, daß der von Erasmus erstellte Text (oder der textus receptus) auf jeden Fall revidiert werden mußte. Dabei zeigt er dessen Unterschiede zur Mehrheit der griechischen Textzeugen auf. Der Entstehung dieser Handschriftenmehrheit geht der Autor im zweiten Teil des Buches nach. Außerdem plädiert er für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem griechischen Grundtext und für eine möglichst wortgetreue Übersetzung.

"Alle, die am griechischen Neuen Testament interessiert sind, können nun dankbar auf diese klare und gründliche Studie über die Entstehung des textus receptus zurückgreifen."Dr. P.J. Williams, University of Aberdeen

Martin Heide ist Mitarbeiter an einem interdisziplinären Forschungsprojekt (Ludwig-Maximilians-Universität, München) und an der Editio Critica Maior (Institut für Neutestamentliche Textforschung, Münster) mit.
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